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Lekkerland/Rewe Group Lekkerland blickt weit voraus

Dieter Druck | 23. Oktober 2020
Lekkerland/Rewe Group: Lekkerland blickt weit voraus
Bildquelle: Lekkerland

Lekkerland und Rewe Group haben nach der Übernahme einen Zielplan 2030 mit einem weiterhin eigenständigen Logistiknetzwerk entwickelt.

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Die spezialisierte Feinlogistik für den kleinflächigen Einzelhandel ist das Herz von Lekkerland. „Mit unserer deutschlandweiten Logistikstruktur können wir unsere Kunden heute optimal versorgen“, erläutert Hilmar Hübers, Chief Operating Officer der Lekkerland SE & Co. KG. „Doch wir denken schon jetzt an morgen.“ Man will perspektivisch „ein noch besserer Partner sein“, sodass die Kunden und ihre Verkaufsstellen noch attraktiver für Endverbraucher werden. Dazu zähle, ihren veränderten Anforderungen und Bedürfnissen, beispielsweise nach frischen Snacks und Mahlzeiten, noch besser gerecht zu werden. Um das zu erreichen, hat Lekkerland gemeinsam mit der Rewe Group das „Logistiknetzwerk der Zukunft“ entwickelt, das bis zum Jahr 2030 realisiert werden soll.

„Konkret möchten wir zum Beispiel unsere Kapazität und Leistungsfähigkeit für frische und ultrafrische Sortimente weiter deutlich ausbauen, um künftig für unsere Kunden in diesem wachstumsstarken und für sie differenzierenden Sortimenten eine noch stärkere Leistung erbringen zu können“, erklärt Hübers.

Dreistelliger Millionenbetrag
Daher wird die Rewe Group in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in die Lekkerland-Logistik investieren. Auch künftig werden alle Lekkerland-Logistikstandorte eigenständig bleiben. Neben Neubauten sind in der neuen Struktur zum Beispiel auch An- und Umbauten sowie Standortverlagerungen angedacht. „Wir befinden uns derzeit weitestgehend noch in den Planungen. Die Umsetzung erfolgt in den meisten Fällen erst in einigen Jahren“, erklärt der Logistikvorstand. Bereits verabschiedet ist der Neubau eines Zentrallagers in Hannover, das Ende 2022 in Betrieb genommen werden soll. Der neue Standort wird ein Regionallager für Tabak, Trockenware, Frische- und Tiefkühlartikel und soll den Norden Deutschlands zudem mit Produkten aus den Warengruppen Trockenware und Tabak versorgen.

Vorerst noch Planungsphase
Auch am Standort Köln soll bis Ende 2022 stark investiert werden. Finale Entscheidungen zu anderen Logistikstandorten wurden noch nicht getroffen. „Das Logistiknetzwerk der Zukunft ist eine langfristige Investition. Wir stellen heute die Weichen für morgen“, sagt Hübers.

Lekkerland definiert sich als Spezialist für den Unterwegskonsum in fünf Ländern Europas. Im Geschäftsjahr 2019 betreute Lekkerland europaweit rund 85.500 Verkaufspunkte und beschäftigte rund 5.000 Mitarbeiter. Der Umsatz lag bei 11,8 Milliarden Euro.

In Deutschland hat das Unternehmen im Sommer den Vertrag mit Shell über die Belieferung von knapp 2.000 Tankstellenshops mit dem Gesamt-Sortiment um weitere fünf Jahre verlängert. Darüber hinaus unterstützt Lekkerland hier auch weiterhin bei Themen wie Category Management oder der Weiterentwicklung des Foodservice-Angebots.