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Supermarkt des Jahres 2020 Kategorie - Filialisten ab 2.000 qm

Lebensmittel Praxis | 11. September 2020

Wir stellen Ihnen die für den Branchenwettbewerb „Supermarkt des Jahres 2020" nominierten Märkte vor. Hier die drei Nominierten der Kategorie Filialisten mit einer Verkaufsfläche ab 2.000 Quadratmeter.

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Rewe-Center, Heidelberg-Rohrbach

Felix-Wankel-Straße 20, 69126 Heidelberg

Stark in Regionalität und Sortimentstiefe
Das Rewe-Center in Heidelberg zählt zu den alten Hasen unseres Wettbewerbs. Bereits zum dritten Mal wurde der Markt unter der Leitung von Stefan Klingelhöfer als Supermarkt des Jahres nominiert. Ursprünglich wurde die Filiale, die weit oben in den Top Ten der Rewe-Märkte in Deutschland steht, für die Hälfte der mittlerweile erzielten Umsätze konzipiert. Dementsprechend zeigen sich im Vergleich zum vergangenen Jahr auf der Fläche an verschiedenen Stellen neue, großzügige Regalausweitungen. Das Sortiment besticht durch eine große Auswahl an regionalen Produkten. Sie reichen von lokalem Obst und Gemüse über Kaffee aus einer regionalen Rösterei bis zu Heidelberger Gin und Likör. Der Markt bietet ein umfassendes Angebot an veganen, vegetarischen, Halal- sowie Fitness-Produkten. Alle Sortimente haben für einen Vollsortimenter eine erstaunliche Tiefe. Ein Highlight im Supermarkt ist eine große Salatbar, die auch Joghurt und Cerealien bietet, sowie eine große Auswahl an Käse- und Fleischspezialitäten an den Frischetheken, auch in Bio-Qualität. Ein großes Plus: die ausgesprochen freundlichen und kompetenten Mitarbeiter.

  • Verkaufsfläche: 3.582 qm
  • Eröffnet: 27.11.2013
  • Öffnungszeiten: Mo.-Sa., 7-24 Uhr
  • Mitarbeiter: 128
  • Sortiment: 37.000 Artikel
  • Brutto-Umsatz: 30,43 Mio. Euro
  • Umsatz/qm: 8.496 Euro
  • Durchschnittsbon: 22,84 Euro
Rewe Grünhof, Frankfurt

Eschersheimer Landstr. 221, 60320 Frankfurt

Kontraste gekonnt gesetzt
Seit dem Umbau ist alles anders, erklärt der Marktleiter des Rewe-Markts im Frankfurter Grünhof, Andreas Retzlaff, nicht ohne Stolz. Die Frische-Theken wurden im Jahr 2018 um eine weitere Insel erweitert. Das sorgte für mehr Platz: genug für den Dry-aged-Beef-Schrank, der jetzt nicht mehr im Lager, sondern für die Kunden gut sichtbar hinter der Bedientheke steht. Der Eingangsbereich glänzt mit zusätzlicher Salat- und Sushibar. Die hellen Möbel kommen durch die neue schwarze Decke besonders gut zur Geltung. Technisch wurde mit LED-Licht und CO2-Kühlung aufgerüstet. Einige Sortimente konnten erweitert werden – zum Beispiel gibt es jetzt noch mehr Platz für Spezialitäten und Hausgemachtes.

Manches blieb aber auch beim Alten: In Frankfurts kaufkräftigem Westend sind regionale Produkte nach wie vor sehr gefragt. Im Markt werden sie gekonnt präsentiert, vor allem die „Landmarkt“-Artikel von hessischen Direktvermarktern. Marktleiter Retzlaff war es außerdem besonders wichtig, wegen der gewohnten Orientierung den Kundenlauf nicht zu verändern. Die vielen langjährigen Freunde des Markts hat‘s gefreut.

  • Verkaufsfläche: 3.500 qm
  • Eröffnet: 25. November 2003
  • Öffnungszeiten: Mo.-Fr., 7-24 Uhr, Sa. 7-23.30 Uhr
  • Mitarbeiter: 119
  • Sortiment: 48.140 Artikel
  • Brutto-Umsatz: 36,18 Mio. Euro
  • Umsatz/qm: 10.337 Euro
  • Durchschnittsbon: 21,94 Euro
Tegut, Marburg

Marburger Str. 100, 35043 Marburg-Cappel

Der Umsatzgarant
Schon die Einkaufswagen, auf deren Griffen „Ich fahre auf Bio ab“ steht, stimmen die Kunden bei Tegut in Marburg-Cappel darauf ein, dass sich im Sortiment, wie bei Tegut üblich, viele Bio-Produkte befinden. Auch für die große Auswahl an regionalen Produkten wirbt der Markt auf den Einkaufswagen („Das Gute zum Greifen nah“) und stellt einige regionale Lieferanten mit Bild auf Deckenhängern, zum Beispiel über der Obst- und Gemüseabteilung, vor. Besonders hervorgehoben werden auch die Fleisch- und Wurstwaren aus dem tegut-eigenen Landprimus-Programm, das für artgerechte Tierhaltung bürgt. Die bio-affinen Kunden in Marburg schätzen dieses Angebot, die Frische der Produkte – sowie die Beratungsqualität der 82 Mitarbeiter. Diese bieten gern auch besondere Services an, zum Beispiel begleiten sie sehbeeinträchtigte Menschen beim Einkauf. All diese Komponenten haben dazu beigetragen, dass die Filiale nach Aussage von Marktleiter Björn Bock die umsatzreichste aller Standorte des Fuldaer Unternehmens ist. Darüber hinaus arbeitet der Markt klimafreundlich. Bereits 2015 ist man mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet worden.

  • Verkaufsfläche: 2.330 qm
  • Eröffnet: 2.4.2014
  • Öffnungszeiten: Mo.-Sa., 7-22 Uhr
  • Mitarbeiter: 82
  • Sortiment: 30.304 Artikel
  • Brutto-Umsatz: 21,2 Mio. Euro
  • Umsatz/qm: 9.087 Euro
  • Durchschnittsbon: 21,45 Euro