Tegut... Kassel-Marbachshöhe Edeka-Markt Kels Mühlheim/Ruhr Edeka Klein Bad Honnef
{tab=Kat. Verbrauchermarkt}
E-Center Offenburg Rewe Center Köln-Rodenkirchen E-Center an der Römerstraße, Ingolstadt {tab=Kat. SB-Warenhaus}
Kaufland Backnang Dodenhof Posthausen Real Karlsruhe
Die Preisträger
{tab=Edeka Klein}
Persönliche Empfehlung
In dem November 2009 eröffneten 1.500-qm-Supermarkt steht auch die geschlossene Fischtheke für das Frischeprofil und Differenzierungsbestreben von Kaufmann Jörg Klein. Hier wird der Beweis angetreten, dass auf verhältnismäßig kleiner Fläche ein ansprechendes Frischfischangebot dargestellt werden kann. Ein überschaubares, aber ausgewähltes Sortiment. Ein Hingucker ist zweifelsfrei der Räucherofen, in dem täglich vor allem Forelle und Lachs frisch in den Rauch gehangen werden. Ein weiterer „Anziehungspuntk“ ist, dass auf der Theke immer etwas zum Verkosten steht. Und noch etwas mag die Beziehung der Kunden zur Fischtheke bei Edeka Klein stählen: das sind regelmäßige Koch-Events und Sushi-Kurse auf der Fläche davor. MSC- und biozertifiziert ist die Theke auch. Bei den Mitarbeitern fällt das propere Aussehen auf und man merkt, dass alle einen ungestörten Bezug zum Fisch haben. Die Kunden erfahren eine kompetente und individuelle Beratung. Sehr aktiv e Verkäufer, die auch nach Wünschen fragen, aber nicht nach dem puristischen Motto „was darf’s sein?“. Die spürbare Motivation auf Mitarbeiterseite entspringt sicher auch dem hohen Maß an Eigenverantwortung, das ihnen zugebilligt wird.
{tab=E-Center Offenburg}
Hochwertig in allen Belangen
Einladend ist die im Jahr 2000 umgebaute und verlagerte Theke. 10 m Theke plus 3 m für die „Heiße Theke“. Sie bildet im Eingangsbereich, noch bevor der Kunde den eigentlichen Markt betritt, einen ersten optischen Aufhänger und dokumentiert gleichzeitig die mit diesem Standort verbundenen Frische- und Qualitätsansprüche. Schon die ständig wechselnden Speisen für den Mittagstisch zeigen, dass es noch eine Welt jenseits von Backfisch und Matjes-Brötchen gibt. Das Essen wird selbst gekocht. Hier überzeugt zudem das kompetente Wissen des Thekenverantwortlichen um die aktuellen Diskussionspunkte bei Fisch. Die passenden Apps befinden sich auf seinem iPhone. MSC- und Bio-Zertifikation sind vorhanden und liefern Kaufargumente für kritische Kunden, die nachfragen. Aal, Stör, Drachenkopf, Papageienfisch etc. sind wegen Ressourcenschonung tabu. Aber auch die Preispolitik soll unterstreichen, dass Fisch ein „hochwertiges Lebensmittel ist und keine Aktionsware. Sonderverkaufsstände und regelmäßige Aktionen wie Heringsessen zum Karneval mit Einzug der Narrenzunft oder Kundenabende für einen sozialen Zweck üben zusätzliche Anziehungskraft auf die Kunden aus.
{tab=Kaufland Backnang}
Nachhaltige Wirkung
Nachhaltigkeit und Bio sind zwei Aspekte, denen sich Kaufland schon über Jahre verschrieben hat. Das ist auch am Standort Backnang klar erkennbar. Im Thekenumfeld sowie direkt an der Ware findet der Kunde Flyer, Wandplakate und das eigene Siegel (seit September in einer neuen Fassung), die beispielsweise auf unterschiedliche Nachhaltigkeitsaspekte, Aquakultur?/?Ressourcenschonung und selbstverpflichtende Maßnahmen hinweisen. MSC-Ware hat nach zentraler Vorgabe immer Vorrang, und Pangasius gibt es nur in der Bio-Version. Auch bei anderen Fischarten wird, wenn es der Markt hergibt, Bio-Ware angeboten. Ansonsten sind umstrittene Fischarten, alles was in der Vergangenheit medial aufgegriffen wurde, aus dem Angebot eliminiert. Rotbarsch gibt es seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Hai, Schwertfisch, Aal etc. sind ohnehin ersatzlos gestrichen. Die 7,50 m lange Theke wurde 2009 als offene Variante installiert. Das brachte zweistellige, positive Umsatzeffekte u. a. desh alb, weil Neukunden ihre Fischeinkaufsstätte gewechselt haben. Die saubere Optik mit den auffälligen Hintergrundbild ist ein richtiger Hingucker und zieht Käufer an. Für die richtige und direkte Kundenansprache sorgen drei fischaffine Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeit) und eine Auszubildende.
{tab=Real Karlsruhe}
Klar strukturiert
Mit der Fischtheke hat der Real in Karlsruhe (ehemaliger Wertkauf- und Walmart-Standort) in den vergangenen zwei Jahren ein zweistelliges Umsatzplus erwirtschaftet. Sie wurde 2009 als offene Theke neu konzipiert und hat neue Kunden angezogen. Auf 11 m erstreckt sich ein vielfältiges Angebot, aber klar strukturiert und nicht überladen mit Ware. Mehr als 100 Fisch-Artikel sind gelistet, nicht dabei sind Rotbarsch, Aal, Dornhai etc. Das Angebot reduziert sich nicht allein auf Standard- und Aktionsware, auch Hochpreisiges wie beispielsweise Steinbutt und St. Pierre findet der Kunde hier. Keine Alternative gibt es bei MSC: Wenn verfügbar, wird nur die zertifizierte Ware angeboten. Fünf Mitarbeiter verkaufen Fisch. Alle mit langjähriger Erfahrung, davon zwei gelernte Köche. Zudem sind die Mitarbeiter IHK-geprüft und als zertifizierte Fachkräfte ausgewiesen. Und wenn ein Kunde Genaueres wissen will, sind bei Real die entsprechenden Unterlagen direkt zur Hand und er erhält Einblick in die Zutatenliste: Das ist keine Selbstverständlichkeit, wie Redaktionsbesuche bei anderen Händlern gezeigt haben.