Nur rund 150 qm ist der Markt aus dem Jahr 1984 nun größer als zuvor, aber innen ist alles anders – Glas, Beton, Holz und Stahl, Industrie-Design bestimmen die Optik. 8 m ist das Gebäude hoch, an mehreren Stellen reicht die Glasfront vom Fußboden 7 m in die Höhe. Die Leuchten im Laden dämmen sich automatisch je nach Lichteinfall.Hingucker und jeweils deckenhoch sind ein Käse-Schrank sowie zwei hölzerne Weinregale. Esskultur demonstrieren auch die langen Bedientheken für Fisch, Fleisch, Wurst und Käse, außerdem eine Sekt- und Champagner-Bar sowie der Gastronomie-Bereich mit 70 Sitzplätzen drinnen und weiteren 20 draußen. Drei Köche arbeiten in dem 1.600 qm großen Markt. Neben einem breiten Pizza-, Pasta-, Wok- und Salat-Angebot produzieren sie täglich Klassiker deutscher Hausmannskost wie Schnitzel, Frikadellen, diverse Gemüse, Eintöpfe. Etwa 1.000 Euro Umsatz bringt der Gastro-Bereich an einem durchschnittlichen Tag. Mittags ist der Andrang am größten. „Erwin’s Essen & Trinken“ bzw. „Erwin’s Essmanufaktur“ steht als Marke über dem Frontcooking-Bereich und auf Etiketten von selbst hergestellten Artikeln wie geriebenem, gebackenem Käse oder Convenience-Obst. In der ersten Etage befinden sich auf einer Empore die Produktionsküche sowie eine Galerie für Kochabende und Schulungen. Ein Jahr lang hat Schäfer geplant, vieles entstand „in Eigenregie“.
Rewe Schäfer Köln-Wahn
Rewe-Kaufmann Robert Schäfer hat seinen Markt in Köln-Wahn bei laufendem Betrieb umgebaut. Das nun breite Gastro- Angebot würdigt seinen Vater Erwin.
Bildquelle: Steinheuer
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