Die Rewe International startet in Österreich mit 18 neuen Corporate Influencern. Sie sind Teil des konzernweiten Programms #rewegroupvoices, das vor rund eineinhalb Jahren von Unternehmenskommunikation und Personalbereich der Rewe Group ins Leben gerufen wurde. Das Programm gilt als erstes seiner Art im deutschen Lebensmitteleinzelhandel.
Heute sind mehr als 20 Mitarbeitende aus allen Bereichen des Konzerns aktiv, darunter Kolleginnen und Kollegen aus der Zentrale, von Rewe, Penny, Toom, Lekkerland, Rewe digital und der Dertour Group. Inzwischen haben auch andere Geschäftseinheiten eigene Programme aufgebaut, etwa Rewe International oder Rewe Dortmund. Alle stehen in engem Austausch miteinander, heißt es seitens der Rewe.
Unternehmenskultur durch Mitarbeitende vermitteln
Ziel des Programms sei es, die Vielfalt des Unternehmens durch die eigenen Mitarbeitenden sichtbar zu machen. Die Rewe Group scheint überzeugt: Niemand könne die Unternehmenskultur, die Werte und die Themen des Konzerns authentischer vermitteln als die Menschen, die dort arbeiten. Entsprechend sind die Corporate Influencer zentrale Stimmen im Zusammenspiel der integrierten Kommunikation – gemeinsam mit den offiziellen Konzernaccounts und den Profilen der Vorstände auf dem Netzwerk Linkedin.
Die Teilnahme am Programm ist freiwillig. Jede teilnehmende Person stimmt individuell mit ihrer Führungskraft ab, ob und in welchem Umfang sie während der Arbeitszeit aktiv sein kann. Diese Flexibilität ist ausdrücklich Teil des Konzepts. Wenn in bestimmten Phasen weniger gepostet wird, ist das kein Problem. Eine zusätzliche Vergütung gibt es nicht – im Vordergrund stehen intrinsische Motivation, Sichtbarkeit und die Möglichkeit, sich fachlich zu positionieren.
Social-Media-Grundsätze als Hilfestellung
Die Unternehmenskommunikation hat schon vor Jahren Social-Media-Grundsätze entwickelt, die allen Mitarbeitenden Orientierung geben. Diese Regeln dienen als Hilfestellung, um sich sicher und mit Freude in sozialen Netzwerken zu bewegen. Sie legen Wert auf Werte wie Akzeptanz, Offenheit und gegenseitigen Respekt. Gleichzeitig schützen sie vertrauliche Informationen und geben den Corporate Influencern Sicherheit im Umgang mit unternehmensrelevanten Themen.
Die Inhalte, über die gepostet wird, sind vielfältig. Von Einblicken in den Arbeitsalltag über persönliche Werte bis hin zu Produktvorstellungen – alles ist möglich, solange es den Leitlinien des Unternehmens entspricht. Wer über eigene Ernährungsweisen, Nachhaltigkeit oder Marken spricht, kann das tun, sofern die Beiträge die Unternehmenskultur widerspiegeln.
Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen
Zur Unterstützung bietet die Rewe Group regelmäßig Schulungen und Weiterbildungen an. Besonders etabliert hat sich laut Unternehmen das digitale Format „Lunch & Linkedin“, das aus vier Modulen besteht und quartalsweise stattfindet. Hier lernen Mitarbeitende, wie sie ihre Präsenz auf der Plattform aufbauen, ihre Themen strategisch platzieren und ihre eigene Stimme stärken. Unternehmenskommunikation und Personalbereich begleiten sie dabei als Sparringspartner.
Teil der #ReweGroupVoices sind unter anderem Selda Morina, Head of Start-up Lounge, Melanie Günther, Team Lead Talent Sourcing, und Nico Müller aus dem Sports Marketing. Sie stehen beispielhaft für die Bandbreite an Fachthemen und Perspektiven, die das Programm zusammenführt.
Auch Konkurrent Edeka arbeitet mit Corporate-Influencern. 2021lies Edeka Nord beispielsweise auf eigens für die neue Recruiting-Strategie eingerichteten Instagram- und Facebook-Accounts seine Young Professionals als Markenbotschafter auftreten.