Der deutsche Aromenhersteller Symrise hat in Barcelona einen Daten- und KI-Hub eröffnet. Etwa 25 Hochschulabsolventen starten dort in ein zwölfmonatiges Programm, wie das Unternehmen mitteilte. Der Hub soll datenbasierte Lösungen entwickeln und Innovationen in allen Geschäftsbereichen vorantreiben.
Symrise hat sich nach eigenen Angaben für Barcelona als Standort entschieden, weil die Stadt über Absolventen renommierter Universitäten und ein Technologie-Ökosystem verfügt. Der Hub soll Kunden in der Lebensmittel-, Getränke-, Ernährungs-, Heimtierfutter-, Duft- und Kosmetikbranche Vorteile verschaffen. Den Angaben zufolge profitieren die Unternehmen von kürzeren Innovationszyklen, höherer Transparenz in Lieferketten und datenbasierten Erkenntnissen für Produktentwicklungen.
„Mit dem Hub errichten wir ein unternehmensinternes Zentrum für Innovation, Zusammenarbeit und Transformation für Symrise“, erklärte die Digital-Chefin Eliza Millet laut der Mitteilung. Der Hub ermögliche es, die Produktentwicklung zu beschleunigen und die operative Effizienz zu steigern.
Symrise schult Informatik-Absolventen
Das Programm richtet sich den Angaben zufolge unter anderem an Absolventen der Informatik, Physik und Bioinformatik. Symrise kombiniert strukturierte Schulungen mit praxisnahen Projekten und Mentoring durch erfahrene Experten aus den Bereichen Digital-Transformation und Analytics.
Der Hub arbeitet nach Unternehmensangaben eng mit der Universitat Autònoma de Barcelona zusammen. Technologisch setzt Symrise auf Plattformen wie das Lakehouse Atl@s auf Basis von Databricks für Datenanalysen, UiPath für Prozessautomatisierung und Mendix für die Entwicklung von Anwendungen.