Die in 30 Ländern aktive lokale Handelsplattform Wolt hat zwei neue strategische Partnerschaften begonnen. Das Unternehmen kooperiert künftig mit EIT Food, Europas führender Innovationsinitiative im Lebensmittelbereich, sowie mit der Europäischen Föderation der Lebensmittelbanken (FEBA). FEBA-Miglied sind auch die Tafeln in Deutschland.
Virtuelle Lebensmittelbanken erproben
Wolt will durch die Zusammenarbeit ein nachhaltigeres und gerechteres Lebensmittelsystem in Europa aufbauen helfen. Mit EIT Food plant das Unternehmen Initiativen für nachhaltige Verpackungslösungen und für geringere Lebensmittelverschwendung. Die Europäische Union fördert EIT Food, das 2016 gegründet wurde. EIT Food bringt vielfältige Akteure entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette zusammen.
Die Partnerschaft mit FEBA, einem Dachverband von über 30 nationalen Lebensmittelbanken in Europa, soll bestehende Unterstützungsstrukturen für Bedürftige stärken und ebenfalls Lebensmittelverschwendung minimieren.
Wolt und FEBA wollen neue Konzepte wie virtuelle Lebensmittelbanken und Notfallversorgungssysteme erproben. Laut Wolt sind etwa 38 Millionen Menschen in der EU von Ernährungsunsicherheit betroffen.
Wolt setzt auf langfristige Zusammenarbeit
„Lebensmittel stehen im Zentrum unseres Handelns – nicht nur als Produkt, das wir liefern, sondern als verbindendes Element zwischen Menschen, Gemeinschaften und unserem Planeten“, so Jamieson Saab, Global Head of Sustainability bei Wolt.
Die Partnerschaften gehören zur Nachhaltigkeitsstrategie von Wolt. Das Unternehmen betonte, es handle sich um langfristige Kooperationen und nicht um einmalige Kampagnen. Wolt beabsichtigt nach eigenen Angaben, durch die Zusammenarbeit mit EIT Food und FEBA skalierbare Innovationen für ein neu konzipiertes Lebensmittelsystem zu entwickeln. Dieses solle vom Acker bis zum Teller neu gedacht werden.