Führende europäische Betreiber von Einweg-Pfandsystemen haben sich zur European Deposit Return Systems Association zusammengeschlossen. Die neue Organisation will den Erfahrungsaustausch zwischen den Pfandsystemen fördern. Der Slowake Marian Ac wurde zum ersten Präsidenten gewählt.
Der niederländische Lebensmittelhändler Albert Heijn bietet ab nächster Woche eine waschbare Brottüte aus recycelter Baumwolle an. Die Tasche wird zunächst in 600 Filialen verfügbar sein. Das Unternehmen setzt auch bei der Brotproduktion auf Nachhaltigkeit und verarbeitet Getreidereste aus Brauereien.
Der österreichische Verpackungshersteller Mondi hat seine direkten Treibhausgasemissionen seit 2019 um fast ein Drittel reduziert. Die indirekten Emissionen sanken im selben Zeitraum um 15 Prozent. Das Unternehmen erwirtschaftet inzwischen 87 Prozent seines Umsatzes mit nachhaltigen Verpackungen.
Der britische Lebensmittelhersteller Bakkavor hat seinen Betriebsgewinn deutlich gesteigert. Die Marge verbesserte sich auf 5,0 Prozent. Ein Werk in Wigan soll geschlossen werden.
Der US-Handelskonzern Kroger hat seinen Chef Rodney McMullen nach einer Untersuchung seines persönlichen Verhaltens entlassen. Der bisherige Verwaltungsratsvorsitzende Ronald Sargent übernimmt die Position übergangsweise. Das Unternehmen betont, dass die Entlassung weder mit der Geschäftsentwicklung noch mit anderen Mitarbeitern in Verbindung steht.
Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg dürfen deutsche Milchprodukte wieder nach China exportiert werden. Die Einfuhr ist für Waren von außerhalb der Sperrzone erlaubt. China ist mit einem Anteil von 25 Prozent der wichtigste Abnehmer deutscher Milchexporte außerhalb der EU.
Fast jeder zweite Däne kauft vermehrt Süßigkeiten und Alkohol in deutschen Grenzgeschäften. Bei jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren steigt der Konsum dieser Produkte sogar bei 75 Prozent der Befragten. Grund sind die hohen dänischen Steuern auf Lebensmittel.
Lidl hat in Schweden als erste landesweite Lebensmittelhandelskette die Transporte zwischen Zentrallagern und Filialen vollständig auf fossilfreie Antriebe umgestellt. Der Discounter will damit seine CO₂-Emissionen um 7.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Die Fahrzeuge werden mit Strom, Biogas oder dem Biokraftstoff HVO betrieben.
In Frankreich werden immer mehr Ziegenhöfe von Frauen geführt. Fast jeder dritte neue Betrieb hat eine Chefin an der Spitze. Bei Höfen mit eigener Käseproduktion liegt der Frauenanteil in der Führung sogar bei 48 Prozent.
Der Discounter Pepco Group prüft die Trennung von seiner britischen Tochter Poundland und dem polnischen Ableger Dealz. Der Konzern will sich künftig auf die Marke Pepco konzentrieren und das Sortiment neu ausrichten. Für den Aktienrückkauf stellt das Unternehmen bis zu 200 Millionen Euro bereit.
Der italienische Spirituosenhersteller Campari hat 2024 seinen Umsatz organisch um 2,4 Prozent auf 3,07 Milliarden Euro gesteigert. Der Nettogewinn brach jedoch ein. Das Unternehmen sieht 2025 als Übergangsjahr und erwartet nur moderates Wachstum.
Das Schweizer Handelsunternehmen Valora Gruppe hat ihren Betriebsgewinn 2024 deutlich auf 97 Millionen Schweizer Franken erhöht. Das Unternehmen profitierte vom starken Convenience-Geschäft und dem Wachstum bei Laugenbackwaren. In den USA eröffnete Valora eine zweite Produktionsstätte für die Marke Ditsch.
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