Der französische Molkereikonzern Lactalis hat Berichte über eine Übernahme von Unternehmensteilen des neuseeländischen Milchverarbeiters Fonterra zurückgewiesen. Allerdings prüft die australische Wettbewerbsbehörde bereits ein mögliches Angebot von Lactalis. Fonterra will Sparten im Wert von 2,37 Milliarden Euro abstoßen.
Die Mitglieder der britischen Einzelhandelskette Co-op fordern einen Verkaufsstopp für israelische Produkte. Sie verweisen dabei auf den Boykott russischer Waren nach dem Einmarsch in die Ukraine. Der Vorstand prüft derzeit seine Beschaffungsrichtlinien.
Der US-Konzern Conagra Brands trennt sich von seiner Marke Chef Boyardee. Hometown Food Company zahlt 600 Millionen Dollar für die Übernahme. Conagra will sich künftig auf Tiefkühlkost und gesunde Snacks konzentrieren.
Der Tierbedarfshändler Fressnapf hat einen neuen Vorstandschef und einen neuen Finanzchef gefunden. Matt Simister von Tesco übernimmt im September 2025 den Chefposten. Als CFO folgt Florian Wieser von Engel & Völkers im Januar 2026.
Der Konsumgüterkonzern Unilever stellt sein Geschäft mit der Hautpflegemarke Ren ein. Das Unternehmen macht keine Angaben zu den Gründen für diesen Schritt. Auch zu möglichen Auswirkungen auf Mitarbeiter äußert sich Unilever nicht.
Der Handelskonzern Kesko hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2025 um 2,5 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis sank jedoch auf 89,4 Millionen Euro. Der Online-Lebensmittelhandel wuchs um 5,6 Prozent.
Der französische Molkereikonzern Lactalis kauft einem Bericht zufolge den portugiesischen Käsehersteller Queijos Tavares. Mit der Übernahme erhält Lactalis zwei weitere Produktionsstätten in Portugal. Die Zahl der Beschäftigten von Lactalis in dem Land wird sich um 120 auf etwa 820 erhöhen.
Der Großhändler Metro International hat einen neuen Geschäftsführer gefunden. Der 49-jährige Gero Dittrich (Foto) übernimmt im Mai 2025 die Position von Robert Jakob. Der Jurist war bisher als Head of Legal bei Metro Österreich tätig.
Der französische Spirituosenkonzern Remy Cointreau kämpft mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Der Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/25 nur noch 984,6 Millionen Euro. Besonders das Cognac-Geschäft leidet unter schwacher Nachfrage und neuen Zollbelastungen in China und den USA.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) untersagt gesundheitsbezogene Werbung für pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel. Das Verbot gilt, bis die EU-Kommission die Werbeaussagen geprüft hat. Der Verband Sozialer Wettbewerb hatte gegen die Hamburger Firma Novel Nutriology geklagt.
Die Investitionen in alternative Proteine haben 2024 in Europa fast 470 Millionen Euro erreicht. Deutschland verzeichnete dabei mit 134 Millionen Euro einen Rekordwert. Besonders stark wuchs der Bereich Präzisionsfermentation.
Der österreichische Waffel-Hersteller Manner hat seinen Umsatz 2024 um 6,5 Prozent gesteigert. In Deutschland wuchsen die Erlöse auf 81,7 Millionen Euro. Die stark gestiegenen Kakaopreise zwingen das Unternehmen zu Anpassungen im Sortiment.
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