Handelspartner Teile-Vermarktung bei Privathof-Geflügel

Die Privathof-Hähnchen von Wiesenhof (Tiere der Linie Cobb Sasso), so eine Studie der Uni München (vgl. LP 1/2014), haben bei überprüften Parametern von Tiergesundheit und -verhalten deutlich bessere Werte als konventionelle Tiere, die im konventionellen System gehalten werden.

Dienstag, 28. Januar 2014, 23:00 Uhr
Christina Steinheuer

Privathof-Geflügel ermögliche den Dreiklang „wirtschaftlich, tierschutzgerecht, verbraucherfreundlich“, so das Wiesenhof-Fazit. Wöchentlich werden ca. 145.000 Tiere für die Vermarktung als „Privathof-Geflügel“ geschlachtet. Die Produkte tragen das Siegel des Deutschen Tierschutzbundes (Eingangsstufe; 1 Stern). Der monatliche Absatz von Privathof-Geflügel liegt aktuell bei 300 t. Das entspricht rd. 3 Prozent vom Wiesenhof-Gesamtabsatz. Privathof-Geflügel ist seit Oktober 2011 im Markt, zunächst wurden nur ganze Tiere vermarktet, nun auch Teile. Während bei der Ganztier-Vermarktung der Preisaufschlag im Vergleich zu konventioneller Ware ca. 30 Prozent beträgt, liegt er bei der Teilevermarktung deutlich darübe r: Privathof-Schenkel sind ca. 50 Prozent teurer als konventionelle. Fürs Filet muss der Kunde 70 Prozent mehr zahlen. Bisher wurde Privathof fast nur als Frischware vermarktet. Transgourmet, der erste GV-Kunde, bezieht TK-Ware. Anfragen gibt es aus dem GV-Convenience-Bereich sowie aus dem Catering-Sektor.

Im Oktober 2011 startete Wiesenhof-Privathof-Geflügel.

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