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Coop Muripark Vorbild für die Eidgenossen

Markus Oess | 15. September 2010

Die Coop Schweiz gibt sich ein klares Nachhaltigkeitsprofil. In Muri zeigen die Eidgenossen mit ihrem Vorzeige-Objekt, was das im Ladenbau bedeutet.

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Muri ist Vorzeigeprojekt für die Coop Energie? /? CO2-Vision „CO2-neutral bis 2023“. Im Jahr 2008 beschloss die Geschäftsleitung der Coop Schweiz, bis 2023 in den direkt beeinflussbaren Bereichen CO2-neutral zu werden. Gebaut wurde das Einkaufszentrum nach Minergie-Standard, nach dem die Eidgenossen seit Ende 2007 alle Neu- und Umbauten realisieren. Diese Verkaufsstellen benötigen bis zu 20 Prozent weniger Strom und 40 Prozent weniger Wärme als üblich. Neben der Nutzung der Abwärme aus der Kühlanlage springt bei Bedarf eine Holzschnitzelheizung ein. Das Holz dafür stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Bei der Beleuchtung setzt Coop auf LED.

Darüber hinaus verwenden die Schweizer in den Verkaufsstellen anstelle herkömmlicher Kältemittel CO2. Für die Menge der Treibhausgas-Emissionen beim Stromverbrauch ist auch der Energieträger bei der Stromproduktion relevant. Daher stellte Coop 2010 die Stromversorgung auf 100 Prozent Wasserkraft um und reduziert so den CO2-Ausstoß beim Stromeinsatz um rund 50 Prozent.

Fakten

  • Verkaufsfläche: 2.460 qm
  • Mitarbeiter 65
  • Sortiment ca. 35.000 Artikel
  • Sortimentsschwerpunkte: Kiosk und Blumen, Wein, Obst und Gemüse,Metzgerei und Käse; ansonstenalles, was ein Coop-C-Format führt     im Frühling und Herbst außer ordentlicher Außenverkauf mit Outdoor-Blumen