Wiesenhof Einbrüche bei Partnern häufen sich

Lebensmittel Praxis | 04. August 2011

Innerhalb der vergangenen drei Wochen ist in fünf Ställe von Wiesenhof-Partnerlandwirten in den Landkreisen Vechta und Jerichower Land (Möckern) sowie bei einem Bio-Landwirt in Twistringen, zu dem Wiesenhof über viele Jahre eine direkte Geschäftsverbindung unterhielt, eingebrochen worden.

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Bei Wiesenhof führt man diese Häufung auf die geplante Ausstrahlung einer Reportage zurück, die den Titel trägt: „Das System Wiesenhof. Wie ein Geflügelkonzern Menschen, Tier und Umwelt ausbeutet".

Paul-Heinz Wesjohann: „Eine solche Ballung von Einbrüchen in Betrieben unserer Partner gab es in der gesamten Firmengeschichte noch nicht. Der Verdacht liegt nahe, dass sogenannte Tierrechtsorganisationen hinter den Einbrüchen stecken. Denn in Szene gesetzte Aufnahmen von kranken oder toten Tieren werden immer wieder Medien angeboten. Wir begrüßen es deshalb, dass der Terror gegen die Tierhalter von der Brüsseler Polizeibehörde Europol verfolgt wird."

Wiesenhof habe die betroffenen Betriebe von dem unabhängigen Zertifizierungsinstitut QS sonderauditieren lassen. Alle amtlichen Untersuchungen sowie die QS-Gutachten hätten keine Auffälligkeiten in den Betrieben ergeben.