Winzergemeinschaft Franken Weißwein aus Franken wird teurer

Lebensmittel Praxis | 28. Januar 2011

Die der Winzergemeinschaft Franken eG (GWF) angeschlossenen Weinerzeuger konnten bei einem Mengenrückgang von 4,2 Prozent ihren Umsatz um 2,2 Prozent im Vergleich zu 2009 steigern. Für 2011 werden Preiserhöhungen bei Weißweinen angekündigt.

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97 Prozent des Gesamtumsatzes von 36,8 Mio. Euro (2009: 36,2 Mio. Euro) erzielt die GWF mit dem Verkauf von Flaschenweinen. Dieser stieg 2010 insgesamt um 2,2 Prozent. Im Lebensmittel-Einzelhandel erwirtschaftet die Winzergemeinschaft 70 Prozent ihres Umsatzes. Hier wurde ein Plus von 1,5 Prozent durch die Verlagerung von Weinmengen aus dem Preiseinstiegsbereich in hochwertigere Segmente generiert. Das Privatkundengeschäft ging um 7,7 Prozent nach oben und macht nun 10 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Auch im Ausland gehen die Umsatzzahlen nach oben: der Export stieg um 15 Prozent. Hauptabnehmer ist Japan mit 80 Prozent der gesamten Exportmenge. Michael Schweinberger, geschäftsführender Vorstand der GWF, kündigt Preiserhöhungen zum Ausgleich des Erntedefizits an: „Bei den Weißweinen werden wir die Wertschöpfung weiter ausbauen. Die Bestände sind knapp und zum 1. Februar 2011 müssen die Preise in diesen Bereichen erhöht werden.