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Emmi Solides Ergebnis

Lebensmittel Praxis | 03. März 2020
Emmi: Solides Ergebnis
Bildquelle: Emmi Group

Die Schweizer Molkerei Emmi steigerte 2019 ihren Umsatz um 1,1 Prozent auf 3,49 Milliarden Franken (ca. 3,28 Milliarden Euro). Dies entspricht einer organischen Umsatzentwicklung, das heißt bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, von 2,2 Prozent, so Urs Riedener (Foto), CEO Emmi Group.

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Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 0,5 Prozent auf 218 Millionen Franken (ca. 205 Millionen Euro). Damit liegen Umsätze und Erträge im Rahmen der eigenen Prognosen und spiegelten die „Robustheit, Qualität und Ausgewogenheit des Firmen- und Produktportfolios“ wieder, vermeldet Emmi. Emmis Unternehmensstrategie, einen besonderen Fokus auf Wachstumsmärkte, die Markengeschäfte und den Ausbau der „strategischen Nischen“ Desserts, Bio und Ziegenmilch zu legen, diesem Ziel sei man 2019 einen Schritt näher gekommen.

In den europäischen Märkten Italien, Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande, Großbritannien und Spanien musste man jedoch einen leichten Umsatzrückgang von 0,1 Prozent hinnehmen. Organisch resultierte jedoch ein Wachstum von 1,6 Prozent. Dazu trugen vor allem der Frischproduktbereich mit italienischen Dessertspezialitäten und Emmi Caffè Latte bei. Der Bereich Käse entwickelte sich organisch insgesamt negativ, was primär auf niedrigere Umsätze mit Sortenkäse (vor allem Emmentaler) zurückzuführen ist. Eine positive Entwicklung zeigten hingegen die Spezialitäten-Käse und dabei vor allem die höhlengereiften Kaltbach-Käse in Deutschland. Dem Jahr 2020 sieht man positiv entgegen. „Wir haben 2020 wieder gut starten können. Das ist uns wichtig“, so Riedener. Und er fügt an: „Wir haben ja 2020 einen Wachstumssprung vor uns, vor allem aufgrund der regen Akquisitionstätigkeit aus dem Jahr 2019.“