Das im Sommer 2026 gestartete und bis März 2028 laufende Projekt „Mädchen. Bildung. Zukunft.“ von Edeka und Plan International unterstützt Mädchen und junge Frauen in der Oti-Region Ghanas dabei, ihre Periode sicher und würdevoll zu bewältigen und regelmäßig am Unterricht teil zunehmen. Zum Weltmädchentag am 11. Oktober wird es offiziell vorgestellt.
Hintergrund: Wenn Wasser, Toiletten, Menstruationsprodukte und ein geschützter Ort zum Waschen und Umziehen fehlen, wird die Periode für Mädchen schnell zum Bildungshindernis. Hinzu kommen Vorurteile und mangelnde Aufklärung rund um das Thema Menstruation, die viele Mädchen zusätzlich einschränken. Nach Angaben der Bildungsorganisation der Vereinten Nationen, UNICEF, kann in Subsahara-Afrika durchschnittlich jedes zehnte Mädchen während der Periode nicht durchgehend am Unterricht teil nehmen; in einzelnen Ländern ist es jedes vierte. Die dadurch entstehenden Fehltage können sich auf bis zu 20 Prozent eines Schuljahres summieren.
Projekt mit mehreren Anknüpfungspunkten
Wissen, Schutz und Unterstützung im Schulalltag Menstruation ist in vielen Familien und Gemeinden in Ghana noch immer mit Scham, Tabus und mangelnder Aufklärung verbunden. Häufig wird erwartet, dass sich Frauen und Mädchen während ihrer Periode aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen.
Das Projekt setzt deshalb bei Wissen, Infrastruktur und dem sozialen Umfeld an. So finden in Schulen und Gemeinden Informations- und Austauschformate zu Menstruationsgesundheit und Hygiene statt; Schülerinnen und Lehrkräfte erhalten passende Schulungen und sogenannte Schulgesundheitsclubs werden auf- oder ausgebaut. Ergänzend bieten Feedbackboxen die Möglichkeit für anonyme Fragen und Anliegen.
In zehn Gemeinden mit besonders hohem Bedarf werden Mädchen durch die Ausgabe wiederverwendbarer Menstruationskits mit Binden, Unterwäsche und Seife ausgestattet. Zudem werden an zehn Schulen mädchenfreundliche Sanitäranlagen mit privaten Wasch- und Umkleidemöglichkeiten, Wasseranschlüssen und einer sicheren Entsorgung für Menstruationsmaterialien geschaffen.
Edeka engagiert sich seit 2021 in der Region
Stephanie Finkbeiner, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit/CSR der Edeka Zentrale Stiftung, sagt: „Als Edeka übernehmen wir Verantwortung entlang unserer Lieferketten und engagieren uns deshalb auch in den Ländern, aus denen wir Rohstoffe beziehen. In der Oti-Region setzen wir uns bereits seit mehreren Jahren für bessere Lebensbedingungen der Menschen vor Ort ein. Gemeinsam mit Plan International möchten wir dazu beitragen, Bildungsbarrieren abzubauen und Mädchen dabei zu unterstützen, ihren Bildungsweg selbstbestimmt zu gestalten.“ Denn Bildung eröffne Perspektiven und stärke langfristig die Entwicklung ganzer Gemeinden.
Der Edeka-Verbund, inklusive Netto Marken-Discount, engagiert sich seit 2021 in der Oti-Region mit der Kakaoinitiative „Cocoa For Future“ für die Verbesserung der Lebensgrundlagen von Kakaobauern und ihren Familien sowie lokalen Gemeinden. Plan International verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Kinderrechte, Mädchenförderung sowie Chancengleichheit und ist ebenfalls seit mehreren Jahren in der Oti-Region aktiv.
