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Drucksache Es läuft mal schlechter und mal besser

Dieter Druck | 06. Juni 2014

Das darf nicht wahr sein! Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm lahmt nach wie vor ein wenig, der zum Schlüsselspieler erkorene Bastian Schweinsteiger hinkt auch irgendwo hinterher. Es läuft noch nicht so rund.

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Dafür läuft es bei manchem Kollegen weitaus besser. Das beeindruckende Beispiel lieferte das Dortmunder Döner-Katapult – angebliche Wurfattacke in Köln auf einen FC-Fan – Kevin Großkreutz nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale. Der sah sich offensichtlich dem Pressing der eigenen Blase nicht mehr gewachsen und sorgte für Entlastung durch die Mitte, wobei er den direkten Weg suchte und dabei eine Säule im Foyer eines Berliner Hotels attackierte. Die Verlaufskurve des Strahls soll auch nichts mit einer Bananenflanke gemeingehabt haben – „wie ein Strich“ berichten Augenzeugen. Der vom

Offensiv-Mann abdeckte Raum wurde kurz darauf mit einem gelben Aufsteller „Caution – wet floor“ vorschriftsmäßig gesichert, um Kollateralschäden zu vermeiden. Der Junge scheint nicht nur hinter den Ohren nicht ganz trocken zu sein.

Dass manche Kollegen nun gewisse Bedenken haben, gemeinsam mit dem Kevin im Entmüdungsbecken Entspannung zu finden, ist nachvollziehbar. Eventuell sollte die Wasseraufbereitung in Brasilien durch die stets um Contenance bemühten DFB-Funktionäre unter diesem Aspekt nochmals gecheckt werden. Die anschließende Rückendeckung für den Gefrusteten durch die Branchengrößen spricht zumindest für ein verbessertes Abwehrverhalten in den deutschen Reihen. Jedenfalls berichten Insider von einer bemerkenswerten Frühform des Mittelfeldspielers, obwohl die Ausscheidungsrunde noch in weiter Ferne ist.