Sie war jahrelang eine der größten innerstädtischen Baugruben Europas: die Baustelle des Überseequartiers in Hamburg. Immer wieder produzierte sie negative Schlagzeilen. Doch nach 20 Jahren Planung, Bau, schlimmen Unfällen und Verzögerungen aller Art hat die Eröffnung der „Stadt in der Stadt“ endlich geklappt: Anfang April hat das Einkaufszentrum mit über 100 Geschäften geöffnet. Auch dabei: Jens Piclum, ein Kaufmann mit 28 Jahren Handelserfahrung, betreibt einen Rewe-Markt auf 3.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Rewe Region Nord spricht von einem „Flagship-Store“ sowie einem „Markt der Extraklasse“. Der Kaufmann und seine 70-köpfige Mannschaft, bestehend aus Sommeliers, langjährigen Kollegen, neuen Mitarbeitern und Auszubildenden, spiegeln „die bunte HafenCity wider“, so Piclum. Er legt einen Schwerpunkt auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Bio sowie ein breites Convenience-Angebot. Zu den Besonderheiten zählen die Architektur im maritimen Markthallen-Look, eine Theke des Fischspezialisten Gosch Sylt und eine Kaffeerösterei. Das Quartier ist durch eine eigene U-Bahn-Station angebunden. Ein Kreuzfahrt-Terminal ist im Bau, soll im September 2025 eröffnen.
Gerade aufgemacht Rewe Piclum in Hamburg
Rewe-Kaufmann Piclum hat sich an einen speziellen Standort gewagt: ins Untergeschoss des Westfield-Einkaufszentrums.
Geplant: After-Work-Veranstaltungen wie Weinverkostungen oder Biertastings.
Bildquelle: Rewe Nord
