Pepsico hat im zweiten Quartal 2025 besser als erwartet abgeschnitten. Der Getränke- und Snackhersteller profitierte von einer stabilen Nachfrage nach Softdrinks und Snacks in den USA und anderen wichtigen Märkten wie Europa, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um ein Prozent auf 22,73 Milliarden Dollar (19,55 Milliarden Euro). Analysten hatten laut der Datenbank LSEG einen Rückgang um 0,99 Prozent auf 22,28 Milliarden Dollar (19,17 Milliarden Euro) erwartet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,12 Dollar (1,82 Euro) und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 2,03 Dollar (1,75 Euro).
Pepsico reagiert auf die veränderte Verbrauchernachfrage nach gesünderen Getränken und Snacks mit einem erweiterten Angebot. So hat das Unternehmen die Marke Poppi, die prebiotische Limonaden herstellt, übernommen. Zudem will Pepsico die Marken Lays und Tostitos bis Ende des Jahres ohne künstliche Farb- und Aromastoffe anbieten. „Wenn die Verbraucher uns sagen, dass sie Produkte mit Zucker und natürlichen Zutaten bevorzugen, werden wir ihnen Produkte mit Zucker und natürlichen Zutaten geben“, zitierte das Unternehmen Vorstandschef Ramon Laguarta in der Mitteilung.
Das Unternehmen kündigte an, einige Produktionsstätten zu schließen, um die Kapazitäten an die geringere Nachfrage im Snack-Segment anzupassen. Die Belegschaft soll entsprechend reduziert werden, um Kosten zu senken. Für das Gesamtjahr erwartet Pepsico nun einen Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie um 1,5 Prozent. Bisher war das Unternehmen von einem Minus von 3 Prozent ausgegangen.