Der französische Kosmetikkonzern L'Oréal erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 ein Umsatzwachstum von sechs Prozent auf 32,40 Milliarden Euro. Dies teilte das Unternehmen mit.
Herausfordernde Bedingungen im China-Markt
L'Oréal wuchs nach eigenen Angaben in allen Geschäftsbereichen und Regionen. Ausnahme war Nordasien, wo die Bedingungen im chinesischen Markt weiterhin herausfordernd blieben. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Europa.
„Wir haben trotz vielfältiger Turbulenzen, die unser drittes Quartal negativ beeinflusst haben, ein solides Wachstum erzielt“, sagt Nicolas Hieronimus, der Vorstandsvorsitzende von L'Oréal.
Düfte und Haarpflege besonders dynamisch
Der Konzern legte in allen Produktkategorien zu, wobei Düfte und Haarpflege die dynamischsten Bereiche waren. Das Online-Geschäft wuchs schneller als der stationäre Handel, insbesondere in den Schwellenländern.
L'Oréal betont, man habe das Wachstum sowohl auf Volumen- als auch auf Wertbasis erzielt. Das deutet darauf hin, dass der Konzern nicht nur höhere Preise durchsetzte, sondern auch mehr Produkte verkaufte.
Strategische Partnerschaft mit Galderma geplant
Hieronimus betrachtet die weitere Entwicklung positiv: „Wir bleiben zuversichtlich, ein weiteres Jahr mit Umsatz- und Gewinnwachstum zu erreichen und bereiten unseren eigenen Beauty-Konjunkturplan für 2025 vor.“
Das Unternehmen erwarb im August eine zehnprozentige Beteiligung an Galderma. Mit diesem Schritt strebt L'Oréal eine strategische wissenschaftliche Partnerschaft an. Die Expertise beider Unternehmen in den Bereichen dermatologische Lösungen und Hautbiologie soll genutzt werden.