2025 soll in dänischen Lebensmittelgeschäften ein staatlich kontrolliertes Klimalabel eingeführt werden. Wie Anne-Marie Jensen Kerstens vom Handelsverband De Samvirkende Købmænd (DSK) gegenüber der Fachzeitschrift Dagligvarehandlen.dk erklärte, verlaufen die Arbeiten zur Erstellung des Klimalabels nach Plan. Damit wird Dänemark eines der ersten Länder weltweit sein, das ein staatlich kontrolliertes Klimalabel nutzt.
Die Berechnung des Klima-Fußabdrucks wird mit Hilfe einer Methode erfolgen, die von der Universität Aarhus erarbeitet wird und die mit den Entwicklungen in der EU im Bereich der Kennzeichnung übereinstimmen soll. Sobald die Methode fertiggestellt ist, wird eine Klimadatenbank für generische Lebensmittel erstellt, die der gesamte Markt bei der Kennzeichnung seiner Produkte nutzen kann. Zunächst ist vorgesehen, dass die Datenbank 500 Lebensmittel enthält, langfristiges Ziel ist die Erfassung von 2.000 Lebensmitteln.
Wie das Klima-Label aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich wird es jedoch ein Label mit einer Farbskala von Grün bis Rot sein, damit Verbraucher sich leicht über den Klima-Fußabdruck des Produkts informieren können. Laut einer Analyse der dänischen Wettbewerbs- und Verbraucherbehörde würden 72 Prozent der Verbraucher ein solches Klimalabel aktiv nutzen.