Wiesenhof Studie zu Privathof-Geflügel

Lebensmittel Praxis | 09. Januar 2014

Wiesenhof hat die Uni München mit einer Studie zu seinem Privathof-Hähnchen beauftragt. Die Wissenschaftler werteten dazu sieben Durchgänge im Privathof-Geflügel-System mit langsam wachsenden Tieren der Linie Cobb Sasso aus und vergleichen sie mit sechs Durchgängen mit Tieren der konventionellen Linie Ross 308 unter konventionellen Bedingungen.

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Überprüfte Aspekte der Tiergesundheit und  des Tierverhaltens seien bei Tieren der Linie Cobb Sasso unter den Privathof-Geflügel-Bedingungen sehr positiv. Mit der verringerten Besatzdichte, Sitzstangen, Strohballen und Picksteinen sei der Dreiklang „wirtschaftlich, tierschutzgerecht, verbraucherfreundlich" möglich, so das Wiesenhof-Fazit.

Wöchentlich werden ca. 145.000 Tiere für die Vermarktung unter dem Label „Privathof-Geflügel" geschlachtet. Die Produkte tragen das Siegel des Deutschen Tierschutzbundes (Eingangsstufe; 1 Stern). Geschlachtet werden die Tiere im Alter von 40 bis 43 Tagen. Ihre Gewichtszunahme darf täglich maximal 45 g betragen. Spätestens ab ihrem 22. Lebenstag steht ihnen ein überdachter Wintergarten zur Verfügung.

Der monatliche Absatz von Privathof-Geflügel liegt aktuell bei 300 t. Das entspricht rd. 3 Prozent vom Wiesenhof-Gesamtabsatz. Einem Unternehmen wie der PHW-Gruppe, zu der Wiesenhof gehört, stehen aufgrund der benötigten Mengen nur eine Handvoll langsam wachsender Linien bestimmter Hähnchenrassen zur Verfügung – bekannt sind vor allem Hubbard (früher ISA), Ross und die Kreuzung Cobb Sasso.

Mehr zum Thema in LP 2/2014, die am 29. Januar erscheint.