Speiseeis-Herstellung Energiesparen gefördert

Lebensmittel Praxis | 10. Oktober 2013

Wie lässt sich bei der Produktion von Speiseeis Energie sparen? Diese Frage soll eine Untersuchung bei Hersteller Bruno Gelato in Rhauderfehn beantworten, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit 85.000 Euro.

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Mit Hilfe der DBU-Förderung soll ermittelt werden, welche Potenziale zum Einsparen von Energie die einzelnen Prozessschritte haben und wie sie sich umsetzen lassen. Die entscheidende Frage sei, so der DBU in einer Mitteilung, wie der Einsatz innovativer Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung den Bedarf an elektrischer und Kühlenergie der Eisproduktion effizient und umweltfreundlich decken könne. Geprüft werden soll auch, welche Möglichkeiten es gibt, in Zukunft auf erneuerbare Energien umzusteigen. Kooperationspartner des Projekts ist das Clausthaler Umwelttechnik-Institut (CUTEC).

„Rohstoffverknappung und steigende Preise für Öl, Gas und Strom erfordern eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz", so DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers. Die Lebensmittelindustrie zähle zu den energieintensivsten Branchen. Bisher sei meist untersucht worden, wie sich Herstellungsprozesse optimieren ließen und die Qualität verbessert werden könne. Zu selten werde jedoch überprüft, wie Unternehmen Energie einsparen könnten. Deshalb verspreche die umfassende Untersuchung am Beispiel der Rhauderfehner Speiseeis-Fabrik ein hohes Einsparpotenzial. Die vorgesehenen Maßnahmen könnten mit entsprechenden Anpassungen auf andere Unternehmen der energieintensiven Lebensmittelbranche übertragen werden.