Vita Cola Wachstum nicht um jeden Preis

Lebensmittel Praxis | 22. Februar 2012
Vita Cola: Wachstum nicht um jeden Preis

Bildquelle: Thu00fcringer Waldquell Mineralbrunnen

Von der Marke Vita Cola wurden 2011 rund 73 Mio. l Erfrischungsgetränke verkauft. Das sind 1,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Das teilte die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen mit.

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Am stärksten hat nach Unternehmensangaben die Sorte Vita Cola Pur zum Wachstum beigetragen. Nach Umbenennung und Neupositionierung der früheren Vita Cola Schwarz stieg der Absatz dieser Variante um 15 Prozent.

„Man muss deutlich sagen, dass sich das Marktumfeld zunehmend schwieriger gestaltet", so Vita-Cola-Markenmanagerin Nicole Körner. Dazu trügen wesentlich die seit letztem Jahr deutlich steigenden Rohstoffpreise bei, während sich gleichzeitig der Preiskampf im deutschen Cola-Markt verschärfe – auch, weil die günstigen Eigenmarken der Handelsketten hier bereits ein gutes Drittel des Absatzes ausmachen.

Das ostdeutsche Unternehmen will weiter wachsen, aber nicht um jeden Preis. „Für eine Marke, der Qualität wichtig ist und die sich gesellschaftlich engagiert, geht hier durchaus eine Schere auf. Trotzdem ist für uns ganz klar, dass der Weg für Vita Cola auch weiterhin nicht ‚Absatz um jeden Preis' heißen wird", betont Körner. „Mit Rabattaktionen lässt sich sicher mehr Menge realisieren, ergo Marktanteile gewinnen. Aber zum Schluss muss sich die Sache auch rechnen, für uns genauso wie für den Handel. Und das funktioniert aus unserer Sicht nicht auf Basis von ständigen Sonderangeboten, damit kann man eine echte Marke nicht wirtschaftlich darstellen."