Geflügelpest Knapp 13.000 Tiere getötet

LEBENSMITTEL PRAXIS | 08. Dezember 2015

Beim Geflügelpest-Verdachtsfall im oberpfälzischen Roding haben Laboruntersuchungen ergeben, dass es sich bei dem gefundenen Erreger um eine harmlosere Variante von H5N2 handelt.

Anzeige

Die Tötung der knapp 13.000 Legehennen, Enten, Gänse und Puten des betroffenen Hofes sei jedoch nicht gestoppt worden, so das zuständige Landratsamt, weil auch bei dieser Form der Vogelgrippe die Gefahr der Weiterentwicklung zu einem hochpathogenen Erreger bestehe. Der Sperrbereich im Umkreis von etwa 1 km rund um den Hof bleibt zunächst bestehen.

Das Virus war bei einer routinemäßigen Kontrolle gefunden worden. Einige Vogelgrippeviren können auch Menschen krank machen. Nur in Einzelfällen sind Übertragungen von Mensch zu Mensch beschrieben worden.