Anheuser-Busch InBev Produktoffensive trotz Absatzverlust

Lebensmittel Praxis | 26. Februar 2015

Das Deutschlandgeschäft von Anheuser-Busch InBev hat 2014 insgesamt um 3,4 Prozent an Absatz gegenüber dem Vorjahr verloren. Trotzdem will das Unternehmen an seinen höheren Preisen festhalten und neue Produkte auf den Markt bringen.

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Die verkauften Mengen der Marken Beck’s und Franziskaner entwickelten sich 2014 trotz erneuten Preiserhöhungen stabil zum Vorjahreszeitraum und beide konnten Marktanteile in ihren Marktsegmenten gewinnen. Mit den Preiserhöhungen habe sich Anheuser-Busch InBev laut einer Unternehmensmitteilung langfristig für den qualitativen Weg entschieden.

Für 2015 sind zahlreiche neue Produkte geplant. Zum Jahresbeginn wurden bereits zwei Innovationen vorgestellt: Franziskaner Alkoholfrei Zitrone und Franziskaner Alkoholfrei Holunder. Ab Anfang April 2015 soll der Konsument im Bierregal von Beck’s komplett neue Sorten finden, die speziell auf den „Super-Premium-Bereich“ abzielen. Die neue Range wird eine eigenständige Verpackungslinie, einen höheren Alkoholgehalt und dementsprechend eine höhere Preisstellung haben.

Darüber hinaus gehört Anheuser-Busch InBev zu den neuen Konzessionspartnern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG für die Marken Afri und Bluna. Die Zusammenarbeit basiert auf langfristigen Konzessionsverträgen, die vorsehen, dass die neuen Partnerunternehmen in festgelegten Konzessionsgebieten die Produktion und den Vertrieb der Marken Afri und Bluna für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG übernehmen. Die Zusammenarbeit gilt ab dem 1. Januar 2016 für die Region Bayern und den nördlichen Teil Baden-Württembergs. Zu den weiteren Konzessionären zählen die Ulmer Getränke Vertrieb GmbH, die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und die Rhodius Mineralquellen und Getränke GmbH & Co.

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