Geflügelpest Tausende Puten werden getötet

Susanne Klopsch | 06. November 2014

In Deutschland und damit erstmals in der EU ist das als besonders gefährlich geltende Geflügelpestvirus H5N8 festgestellt worden. Rund 31.000 Mastputen im vorpommerischen Heinrichswalde werden noch heute getötet. Andere Geflügelbestände gelten als gefährdet.

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Das hochpathogene Influenzavirus soll bislang nur in Asien vorgekommen sein. Die Ausbreitung des sehr aggressiven Erregers soll durch Tötung der Tiere unter Aufsicht des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) verhindert werden. Das FLI ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. In einem Drei-Kilometer-Sperrbezirk sollen weitere 1.000 Tiere in Kleinstbeständen untersucht werden. Geflügel darf im Umkreis von 50 km, der sich bis an die polnische Grenze erstreckt, nicht mehr draußen gehalten werden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen sei eine Übertragung auf den Menschen bisher nicht festgestellt worden, heißt es aus dem Agrarministerium in Schwerin.