Metro Group Neue CIO-Organisation

LEBENSMITTEL PRAXIS | 17. September 2010

Um ihre IT-Prozesse zu beschleunigen und zu vereinheitlichen, hat die Metro Group für die AG und Metro Cash & Carry eine neue zentrale CIO-Einheit geschaffen. Dort werden die bislang getrennten Strukturen und Funktionen von Information Management (IM) und Information Technology (IT) zusammengefasst.

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„Ziel der Restrukturierung ist es, die Prozesse durchgängig zu vereinfachen und unter einem Dach zu integrieren“, teilt der Konzern mit. Die Zusammenführung der fünf bislang selbständigen Einheiten im IT-/IM-Bereich in die neue CIO-Organisation sei Teil des Wertsteigerungsprogramms „Shape 2012“. Chef der neuen CIO-Organisation ist Silvester Macho, CIO der Metro Group. Macho berichtet künftig an Vorstandsmitglied Olaf Koch. Komplettiert wird die Führungsriege von Dr. Gerd Wolfram und Dr. Dirk Töpfer. Die CIO-Organisation basiert auf drei Säulen: Der Bereich Business Process Engineering unter der Leitung von Silvester Macho soll die Schnittstelle zum operativen Geschäft bilden. Aufgeteilt in vier Teilbereiche wird er die Gesellschaften der Metro Group in IT-Fragen beraten.

Der Bereich Business Solution Management unter der Führung von Dr. Gerd Wolfram, bislang Leiter des CIO-Offices der Metro AG, ist in der neuen Organisation für die Entwicklung von Softwarelösungen für Geschäftsprozesse zuständig. Darüber hinaus ist er für übergreifende Leistungen auf den Gebieten der Systemarchitektur, -integration und -innovation sowie der Qualitätssicherung verantwortlich. Der Bereich Business Solution Operation steht unter der Leitung von Dr. Dirk Töpfer, bislang Geschäftsführer Metro Group Gesellschaft MGI. Der Bereich kümmert sich um den Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur auf internationaler Ebene. Durch die neue Organisationsstruktur für IT und IM sollen bislang doppelt vorhandene Funktionen vermieden werden. Die neue Struktur kostet auch Arbeitsplätze. Inzwischen wurde ein Interessenausgleich und Sozialplan zwischen Unternehmen und Arbeitnehmergremien für die 90 vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter in Deutschland verabschiedet. Insgesamt arbeiten bei den fünf IT/IM-Gesellschaften in Deutschland rund 1.300 Mitarbeiter.

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