Bei etwa 180 Grad Celsius ist Schluss für normale Olivenöle. Wer diesen Punkt überschreitet, etwa beim Grillen oder starkem Anbraten, läuft Gefahr, dass das Öl zu rauchen beginnt und gesundheitsschädliche Stoffe entstehen. Für das Produkt des Jahres „Bertolli Grill Olivenöl“ darf es gern noch etwas heißer werden: 200 Grad Celsius sind nach Aussage von Bertolli problemlos möglich, da es sich um ein raffiniertes Olivenöl handelt. Im Vergleich zu anderen Ölen habe es einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren. Aus ihnen besteht das Öl zu etwa 80 Prozent. Einfach ungesättigte Fettsäuren zersetzen sich erst bei deutlich höheren Temperaturen als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Deshalb empfiehlt der Hersteller dieses Olivenöl insbesondere fürs Grillen – auch weil es den Geschmack mediterraner Kräuter mit einer leichten Knoblauchnote kombiniert.
Eher zum Braten bei mittlerer Hitze ist das Silberprodukt „Deli Reform Das Original – ohne Palmöl“ gedacht. Aber die Margarine ist ebenso zum Backen, Kochen und als Aufstrich verwendbar. Dagegen verträgt „Rama Culinesse Perfekt Braten für Fleisch“ wiederum hohe Temperaturen und soll laut Hersteller dabei ein nahezu spritzfreies Braten ermöglichen.