Der britische Lebensmittelkonzern Princes plant eine drastische Reduzierung seiner Treibhausgasemissionen. Bis 2032 soll der CO₂-Ausstoß um mehr als 50 Prozent sinken. Das Unternehmen will zudem bis 2025 nur noch MSC-zertifizierten Thunfisch verarbeiten.
Fast 80 Prozent der britischen Verbraucher wollen verstärkt zu günstigen Eigenmarken greifen. Mehr als zwei Drittel planen häufigere Einkäufe bei Discountern wie Aldi und Lidl. Die Lebensmittelinflation verharrt dabei auf einem Niveau von 3,3 Prozent.
Der italienische Händler Despar Italia hat seinen Umsatz 2024 um 2,6 Prozent gesteigert. Das Unternehmen plant für 2025 Investitionen von 66 Millionen Euro in sein Filialnetz. Die Eigenmarken wuchsen mit 7,7 Prozent besonders stark.
Der portugiesische Handelskonzern Jeronimo Martins kauft einem Bericht zufolge 75 Supermärkte des kolumbianischen Einzelhändlers Colsubsidio. Die Filialen sollen unter der Marke Ara wiedereröffnet werden. Der Konzern will eine Milliarde Euro investieren und 900 neue Arbeitsplätze schaffen.
Der britische Großhändler Co-op Wholesale investiert 800.000 Pfund in sein Eigenmarkensortiment. Das Unternehmen will die Zahl der Produkte auf mehr als 100 Artikel verdoppeln. Zugleich senkt der Händler die Einkaufspreise für unabhängige Einzelhändler um durchschnittlich 3 Prozent.
Der Molkereikonzern Müller kauft die britische Kefir-Marke Biotiful Gut Health für einen Millionenbetrag. Das Unternehmen erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von 35,5 Millionen Pfund. Die britisch-irische Müller-Tochter schrieb 2023 allerdings rote Zahlen.
Der Discounter Aldi wurde in Australien zum fünften Mal in Folge zur Supermarktkette des Jahres gewählt. Bei der Kundenzufriedenheit erreichte das Unternehmen einen Wert von 88,8 Prozent. Aldi zählt in dem Land seit Jahren zu den fünf vertrauenswürdigsten Marken.
Die Rewe Group hat ihr internationales Handelsgeschäft 2024 um 6,1 Prozent ausgebaut. Besonders stark wuchs der Discounter Penny mit einem Plus von 7,8 Prozent. In Rumänien verzeichnete Penny mit 14,9 Prozent den höchsten Zuwachs.
Der Lebensmittelhändler Iceland Foods baut sein Geschäft an Tankstellen aus. In Kooperation mit EG On the Move verdoppelt das Unternehmen seine Präsenz im Tankstellensektor auf 21 Standorte. Die ersten beiden Geschäfte öffnen Mitte April in Barnstaple und Rotherham.
Der Handelskonzern Tesco will weitere 500 Millionen Pfund einsparen. Gestiegene Sozialversicherungsbeiträge und ein verschärfter Preiskampf belasten das Unternehmen. Trotz sinkender Gewinne erreicht der Marktanteil in Großbritannien den höchsten Stand seit 2016.
Die belgische Supermarktkette Cora wird bis Anfang 2026 ihre sieben Filialen in Belgien schließen. Von der Schließung sind rund 1.800 Arbeitsplätze betroffen. Die angrenzenden Einkaufszentren übernimmt der Immobilieninvestor Mitiska REIM.
Der Lieferdienst Deliveroo bietet Händlern in Großbritannien und Irland eine White-Label-Lösung für On-Demand-Lieferungen an. Die Supermarktkette Tesco testet den Service zunächst in drei irischen Filialen. Deliveroo stellt dabei nur die Logistiktechnologie und das Fahrernetzwerk zur Verfügung.
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