Rohstoffpreise Größte Angst der Lebensmittel-Hersteller

Lebensmittel Praxis | 15. Juli 2011

Gefragt nach den größten wirtschaftlichen Risiken der kommenden zwölf Monate, nannte eine breite Mehrheit der Lenker der deutschen Wirtschaft (auch der Lebensmittelbranche) die Energie- und Rohstoffpreise.

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Mit großem Abstand folgen auf den Rängen zwei und drei die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie die Arbeitskosten und der Fachkräftemangel. In der Studie „Branchenwerkstatt Food & Beverages" der West LB sowie der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner gaben 96 Prozent der aus der Lebensmittelbranche Befragten an, als strategische Option vor allem die Internationalisierung zu sehen. In Produktinnovationen sehen 82 Prozent und in der Prozessoptimierung noch 68 Prozent einen Ausweg. Nur 41 Prozent glauben an die Erschließung neuer Wachstumssegmente, nur 35 Prozent an die Stärkung der Marke. Wachstumspotenzial trauen die Befragten vor allem folgenden aktuellen Trends zu: Nachhaltigkeit (71 Prozent), Regionalität (64 Prozent), Herkunftsnachweis (61 Prozent), Health/Functional Food (50 Prozent). Bio folgt abgeschlagen mit 39 Prozent. An einer von LP-Redakteurin Christina Steinheuer moderierten Diskussionsrunde zur Studie, nahmen Tobias U. Tuchlenski (Kaiser's Tengelmann), Fritz-Peter Steinhausen (Edeka Südwest), Carl-Jürgen Brandt (Brandt Zwieback-Schokoladen), Michael Hollmann (Getränkegruppe Hövelmann), Erwin Perlinger (neuform) sowie Andreas Wallmeier (Coppenrath & Wiese) teil. Die wichtigsten Statements sowie viele weitere Zahlen und Fakten aus der Studie lesen Sie exklusiv in LP 14/15, die am 5. August erscheint.