Edeka Profil mit Premium-Wein

Tobias Dünnebacke | 31. Oktober 2013

Gute Bordeaux-Weine haben den Ruf teuer zu sein. Wer beispielsweise einen Bordeaux von einer der schillerndsten Figuren des Weinbusiness, nämlich dem französische Önologen Michel Rolland, erwerben will, muss für die Pulle schon mal 25, aber auch mal 70 Euro ausgeben.

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Rolland ist Weinberater – quasi überall auf der Welt. Der 66jährige hat in den vergangenen Jahrzehnten in rund 20 Ländern der Welt rund 100 Weingüter beraten, meistens solche im Bordelais, dort kommt er her. Ihm wird ein Gespür dafür nachgesagt, zu wissen, was Weinfreunde wollen.

Dieses Wissenhat jetzt auch die Edeka – genauer das Edeka Weinkontor – eingekauft und mit Rolland und dem Bordelaiser Weinhaus Raymond Huet einen Wein für hier zu Lande erstaunliche 7,99 Euro entwickelt. Der Bordeaux A.O.P. (Appellation d'Origine Protégée) wurde in 600.000 Flaschen abgefüllt, 150.000 sollen in Deutschland verkauft werden. Kein übermäßig hohes Ziel bei über 11.000 Edeka-Geschäften.

Rollands Bordeaux enthält die klassischen Rebsorten Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Der Auftritt signalisiert hohe Wertigkeit: superschwere Flasche mit Zinnkapsel, Glasgravur und einem geprägten Siegeletikett aus Metall. Den weltweiten Vertrieb des Weines hat Les Grands Chais de France (GCF) im elsässischen Petersbach übernommen. Deutschland ist der erste Markt der beliefert wird. Auch für andere Schlüsselmärkte sucht GCF die Zusammenarbeit mit Exklusiv-Importeuren und Verteilern aus dem jeweiligen LEH.