Schloss Wachenheim Absatzschwund

LEBENSMITTEL PRAXIS | 19. Februar 2013

Zwischen Juli und Dezember verkaufte die Sektkellerei Schloss Wachenheim AG mit rund 133 Mio. Flaschen mehr als 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Als Grund werden notwendige Preiserhöhungen aufgrund steigender Rohstoffpreise genannt.

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Der Überschuss stieg dennoch um 2,5 Prozent auf 11,8 Mio. Euro, der Umsatz erhöhte sich um fast 3 Prozent auf 176,4 Mio. Euro. Vor allem die ostmitteleuropäische Tochter verzeichnete ein Minus von 7,7 Prozent beim Absatz, ein Produktionsstandort in Tschechien musste geschlossen werden. Das wichtige Silvester-Geschäft sei jedoch zufriedenstellend verlaufen. Die Kellerei erwirtschaftet zum Jahresende drei Viertel des Jahresergebnisses. „Aufgrund dieser Ergebnisse blicken wir zuversichtlich ins zweite Halbjahr", erklärte Vorstandssprecher Wilhelm Seiler laut Mitteilung. Für das gesamte Jahr gehe er von einem moderaten Wachstum aus. Das Geschäftsjahr beginnt bei der Sektkellerei im Juli.