Edeka Minden-Hannover Mehr Regionalität in den Regalen

Lebensmittel Praxis | 03. Mai 2011

Edeka will mehr Produkte aus Brandenburg in sein Sortiment aufnehmen. Um die Akzeptanz bei den Kunden zu prüfen, sollen besondere Produkte von Juni an zwölf Wochen zum Test in den Regalen von sechs ausgesuchten Märkten liegen. Danach werde entschieden, ob die Ware flächendeckend in den Edeka-Geschäften in Brandenburg und Berlin angeboten werden, sagte der Vorstandssprecher der Edeka Minden-Hannover eG, Mark Rosenkranz.

Anzeige

Durch ein stärkeres Angebot regionaler oder auch lokaler Produkte wolle man sich stärker von Discountern unterscheiden, so Rosenkranz. Es gebe in der Hauptstadtregion rund 2.500 Produkte von 162 regionalen Produzenten.

Für eine schnellere Belieferung der Händler und eine Ausweitung des Sortiments mit Angeboten aus der Mark will Edeka Minden-Hannover die beiden Lagerstandorte Spreeau-Freienbrink (Oder-Spree) und Mittenwalde (Dahme-Spreewald) mit Investitionen von 46,6 Mio. Euro ausbauen. Die Arbeiten in Spreeau-Freienbrink sollen im Juli dieses Jahres abgeschlossen sein, die in Mittenwalde zum Jahresbeginn 2012.

Bei Edeka sieht man jedoch nicht nur Potenzial für brandenburgische Produkte, sondern auch für weitere neue Geschäfte im Land Brandenburg. Im Vergleich mit anderen Regionen sei man unterrepräsentiert. So besteht aus Unternehmenssicht noch Bedarf für größere Märkte mit mindestens 1.500 qm Verkaufsfläche.