Edeka Südwest Neues Fleischwerk

Lebensmittel Praxis | 22. März 2011

Das neue Fleischwerk der Edeka Südwest in Rheinstetten bei Karlsruhe, das im Mai mit der Produktion startet, ist, was Größe, Industriealisierungs- und Technisierungsgrad, aber auch das Energiemanagement und die Logistik betrifft, beeindruckend. Das Grundstück ist 20 ha groß, die bebaute Fläche 99.000 qm, auf 40.000 qm wird produziert, das Gebäude misst 300 x 150 m.

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Für die ca. 1.400 Kunden (davon 2/3 SEH) werden von hier aus 2.500 Artikel ausgeliefert. Der Tagesabsatz soll ca. 650 t betragen. Ins neue Werk wurden 80 Mio. Euro investiert. Es beinhaltet auch einen Zerlegebereich für Rind- und Schweinefleisch. SB-Hackfleisch wird (anders als in den alten Werken) jetzt wieder selbst hergestellt, ca. 3 t stündlich. Täglich sollen insgesamt ca. 120 t Wurst hergestellt werden sowie 130 t SB-Fleisch und 200 t Fleisch für die Bedienungstheken. 800 Mitarbeiter (inklusive 30 Azubis) werden im neuen Werk arbeiten, zum Start im Mai sind es 650. Auf dem Dach wurde eine Solaranlage installiert, Wärmerückgewinnung ist ein Thema, und durch die künftig bessere Logistig können jährlich 1 Mio. Transportkilometer eingespart werden. Das Paletten-Hochregallager ist 30 m hoch und bietet Platz für 3.000 Paletten. Außerdem gibt es Stellplätze für 56.000 EU-Kisten. Die sind bei der Edeka Südwest nicht mehr rot wie üblich, sondern weiß und eine echte technische und logistische Innovation. Mehr darüber lesen Sie in LP 6, die diesen Freitag (25. März) erscheint.