Leifheit Zweistellig-positives Jahresergebnis erwartet

Lebensmittel Praxis | 14. November 2011

Der Leifheit-Konzern steigerte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2011 um 5,7 Prozent auf 165 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte trotz Belastungen durch hohe Rohstoffpreise um 10,1 Prozent auf 7,1 Mio. Euro. Wachstumstreiber war das Deutschland-Geschäft.

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Georg Thaller, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, zeigt sich zufrieden: „Leifheit hat sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres plangemäß entwickelt. Die Zahlen belegen, dass wir unser Leitmotiv ‚Rendite vor Größe' konsequent umsetzen. Dies ist ein zentrales Ziel unseres im Januar angelaufenen Drei-Jahres-Wachstumsprogramms."

Nach Angaben des Unternehmens war Deutschland der treibende Absatzmarkt für den insgesamt gestiegenen Konzernumsatz. Hier hätten sich die gute wirtschaftliche Entwicklung, der stabile Arbeitsmarkt und die weiterhin positive Anschaffungsneigung der deutschen Verbraucher bemerkbar gemacht. Aktuell erwirtschaftet Leifheit 44 Prozent seines Umsatzes im Inland (Vorjahr: 43 Prozent).

Das Markengeschäft (Leifheit, Dr. Oetker Backgeräte, Soehnle), das rund 78 Prozent zum Umsatz beiträgt, wuchs um 5 Prozent auf 129 Mio. Euro, das EBIT von 2,6 Mio. Euro auf 4,3 Mio. Euro. Wachstumstreiber waren die Bereiche Reinigen, Wäschepflege und Wellbeing.

Mit 36. Mio. Euro Umsatz legte das Volumengeschäft (Birambeau, Herby, Projektgeschäft) um rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dennoch blieb das EBIT hinter dem Vorjahreswert von 3,8 Mio. Euro zurück und betrug 2,8 Mio. Euro. Neben einmaligen Schließungskosten einer Produktionsstätte in Tunesien belasteten vor allem gestiegene Rohstoffpreise das Ergebnis des Volumengeschäftes.

Für das Gesamtjahr 2011 rechnet die Konzernleitung trotz der weltweit abgeschwächten Konjunkturdynamik mit einem Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Mit Blick auf die Rohstoffpreisentwicklung der vergangenen Monate sei bisher nicht von einer weiteren Belastung des Ergebnisses im vierten Quartal auszugehen. Die erhöhten Rohstoffpreise konnten durch Verkaufspreisanpassungen teilweise kompensiert werden. „Wir gehen davon aus, für das Jahr 2011 ein zweistelliges EBIT ausweisen zu können und damit unseren Wachstumskurs nachhaltig zu belegen", sagt Georg Thaller.