Schwälbchen Molkerei Konsolidierung

Lebensmittel Praxis | 10. März 2015

Nach dem Konsolidierungsjahr 2013 verzeichnet die Bad Schwalbacher Schwälbchen AG für 2014 einen auf 1,73 Mio. Euro gestiegenen Jahresüberschuss (Vorjahr: 404.000 Euro). Der konsolidierte Gesamtumsatz der Schwälbchen-Gruppe ging im Zuge von Sortimentsbereinigungen um 10,8 Prozent auf 191,1 Mio. Euro zurück.

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Bei der Hauptversammlung am 24. April 2015 werden Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn 2014 der Schwälbchen AG eine Dividende von 60 Cent je Aktie auszuzahlen. Nach der Konsolidierung aller Gesellschaften wurde nach einer Unternehmensmitteilung mit 2,57 Mio. Euro (Vorjahr: -243.000 Euro) auch konzernweit ein Jahresüberschuss erwirtschaftet. Die Milchverarbeitung wurde plangemäß um 1,6 Prozent auf 138 Mio. kg leicht verringert. Für viele Frischprodukte der Grünen Linie und das Kaffeegetränk Caffreddo sei die milde Witterung im Frühjahr von Vorteil gewesen, dagegen seien vom Sommer kaum Absatzimpulse auf die saisonalen Sortimentsteile ausgegangen. Aufgrund der ab Mai zunächst moderat, ab November dann massiv gesenkten Abgabepreise gingen die Umsatzerlöse um 6,8 Prozent auf 106,2 Mio. Euro zurück. Umsatzschmälernd wirkten nach Unternehmensangaben zudem die abgegebene H-Milch-Menge einer Handelsmarke und das geringere Verarbeitungsvolumen. Umsatzfördernd gewirkt hätten hingegen die Sortimentsverlagerung zu den höherwertigen Produktgruppen und das im Vorjahresvergleich noch höhere Preisniveau.

Die Harzmolkerei GmbH verzeichnete eine preisbedingte Umsatzminderung um 3,9 Prozent auf 11,2 Mio. Euro. Im Geschäftsfeld der Schwälbchen Frischdienst GmbH verringerten sich die Umsätze planmäßig um 14,9 Prozent auf teilkonsolidiert 100,8 Mio. Euro.