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Lekkerland Stabile Entwicklung

Lebensmittel Praxis | 28. April 2011

Der Convenience-Großhändler Lekkerland blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz legte um 200 Mio. auf 12,2 Mrd. Euro zu, das Ergebnis nach Steuern kletterte um 18,5 Prozent auf 64 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit.

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Darin enthalten seien einmalige Sondereffekte in Höhe von 10 Mio. Euro. Das Deutschland-Geschäft steuerte 6,66 Mrd. Euro zum Gesamtumsatz bei und blieb damit fast auf Vorjahresniveau. Vor dem Hintergrund der zunehmenden gesetzlichen Restriktionen für den Tabak- und Alkoholvertrieb sowie der verlängerten Öffnungszeiten im Einzelhandel, die die Geschäftstätigkeit belastet hätten, zeigt sich Lekkerland mit dieser Entwicklung zufrieden.

Das Segment Restliches Europa verzeichnete ein Umsatzplus von 3,6 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro, in Osteuropa stiegen die Erlöse um 10,9 Prozent auf rund 1 Mrd. Euro.
In den Absatzkanälen verzeichneten die Vertriebslinie Systemkunden den deutlichsten Umsatzanstieg mit 6,1 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Bei Tankstellen trug das starke Osteuropa-Geschäft wesentlich zu dem Umsatzplus von 0,6 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro bei. Auf Sortimentsebene sei der Bereich Frische-Produkte am stärksten gewachsen. Der Bereich Tabak erzielte trotz eines schwierigen Geschäftsumfeldes einen erfreulichen Umsatzanstieg von 3 Prozent auf 9,81 Mrd. Euro. „Trotz der weiter zunehmenden staatlichen Restriktionen konnten wir im Bereich Tabak unseren Marktanteil erhöhen", sagt Christian Berner, Vorstandsvorsitzender (CEO) von Lekkerland. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Lekkerland bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau eine Verbesserung des Rohertrags an. „Mittelfristig gehen wir neben spürbaren Rohertragsverbesserungen dann auch von einer steigenden, um Sondereffekte bereinigten EBIT-Größe aus", so Berner.