Nielsen-Studie Samstag ist Einkaufstag

Lebensmittel Praxis | 11. März 2011

Rund 22 Prozent aller Umsätze mit Gütern des täglichen Bedarfs werden hierzulande am Samstag gemacht. Dies ergab eine Umfrage der Nielsen Company. Aufgeholt hat der Freitag und 2010 ebenfalls die Schwelle von 20 Prozent Umsatzanteil überschritten.

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Zugelegt haben nach Angaben der Marktforscher auch die Umsätze am Donnerstag. Das alles ging allerdings auf Kosten der Umsätze in der ersten Wochenhälfte: Montag, Dienstag und Mittwoch mussten Anteile abgeben. Der traditionell umsatzschwache Dienstag war auch 2010 mit einem Umsatzanteil von 12,9 Prozent das Schlusslicht. Nach Angaben der Nielsen-Marktforscher hängt diese Entwicklung mit den vielfältigen Aktionen in LEH und Drogeriemärkten zusammen.

Im vergangenen Jahr gaben die Haushalte in Deutschland für Güter des täglichen Bedarfs 3.337 Euro aus. Gegenüber 2009 ein stabiler Wert, denn leicht gestiegenen Ausgaben pro Einkauf (17,37 Euro) stand ein wiederum leichter Rückgang der Einkaufshäufigkeit gegenüber. Im Durchschnitt wurden LEH und Drogeriemärkte drei bis vier Mal pro Woche, insgesamt 192 Mal pro Haushalt, aufgesucht.

Die eifrigsten Einkäufer fanden sich in älteren Mehrpersonenhaushalten, den so genannten leeren Nestern (Haushaltsvorstand ab 55 Jahren, keine Kinder (mehr) im Haushalt). Sie kauften im Schnitt 256 Mal ein. Junge Singles unter 35 Jahren waren mit 120 Einkäufen nicht einmal halb so oft in den Geschäften anzutreffen.