Der Geschäftsführer der Rhenser Mineralbrunnen, Christian Berentzen, ist am vergangenen Wochenende im Alter von 60 Jahren unerwartet verstorben. Dies teilte das Unternehmen mit. Die Gesellschafter und die operative Führung arbeiten nun daran, die Geschäfte im Sinne des Verstorbenen fortzuführen.
Christian Berentzen hatte das Unternehmen nach dessen Angaben im Jahr 2017 gemeinsam mit seinem Bruder Friedrich aus der Insolvenz geführt. Die beiden Brüder richteten den Betrieb strategisch neu aus. Nach dem Tod seines Bruders im Jahr 2023 übernahm Christian Berentzen die alleinige Geschäftsführung.
Im Jahr 2024 übernahm das Unternehmen die Marke Koblenzer. Diese wurde in das bestehende Produktsortiment integriert.
Gesellschafter planen weitere Schritte
Die Gesellschafter, die Familien Berentzen und Königs, stehen den Angaben zufolge in engem Austausch mit der operativen Führung. Diese wird von den Prokuristen Sabrina Wilking und Christian Kolb vertreten. Wilking leitet den Vertrieb, Kolb den kaufmännischen Bereich. Gemeinsam wollen sie das Unternehmen langfristig im Sinne der beiden verstorbenen Geschäftsführer fortführen.
Gesellschafter Achim Königs informierte die Belegschaft in einer Betriebsversammlung über die nächsten Schritte. „Uns ist bewusst, dass Stabilität, Vertrauen und klare Orientierung jetzt wichtiger sind denn je“, so Königs. Die Gesellschafter hätten entschieden, kurzfristig einen weiteren Schritt zu gehen, heißt es. Weitere Details nannte das Unternehmen nicht.