Metro Group Konzern streicht Stellen

Lebensmittel Praxis | 20. April 2012

Bei der Metro Group fallen weitere Arbeitsplätze weg. Das Warenlager im niedersächsischen Sarstedt soll bis spätestens Ende 2013 seinen Betrieb einstellen. Grund ist eine Neu-Organisation der Logistik.

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Für die 235 Lager-Mitarbeiter in Sarstedt soll ein Sozialplan aufgestellt werden. In den Warenlagern in Bremen, im brandenburgischen Altlandsberg und in Essen, wo künftig die in Sarstedt bearbeiteten Sortimente bearbeitet werden sollen, würden durch eine Kapazitätsverlagerung aber gleichzeitig 150 neue Stellen entstehen.

Diese Veränderungen geschehen im Zuge einer Neu-Organisation der Logistik. Alle vertriebslinienübergreifenden Logistikaktivitäten der Metro Group sollen künftig unter einem Dach gebündelt werden. Ab dem 1. Juli 2012 soll die neue Metro Logistics sowohl die Logistikdienstleistungen für die Vertriebslinien in Deutschland als auch die übergreifenden internationalen Logistikaktivitäten verantworten.

Mit der organisatorischen Neuausrichtung beabsichtigt das Unternehmen, die Prozesse und Strukturen des Lieferketten-Managements wesentlich zu vereinfachen und den Vertriebslinien – allen voran Metro Cash & Carry und Real – verbesserte Logistikleistungen zu bieten.

Die neue Metro Logistics besteht künftig aus zwei operativen Einheiten: Während die Metro Logistics Germany für die Lager- und Distributionslogistik sowie die Beschaffungslogistik in Deutschland und den angrenzenden Ländern zuständig sein wird, konzentriert sich die Metro Logistics International Supply auf die internationalen Logistikaktivitäten. Der Niederländer Jeroen Janssen Lok, bislang Geschäftsführer der MGL Metro Group Logistics (MGL), wird auch CEO der neuen Logistikgesellschaft.