Metro Group Zufrieden mit 2010

Lebensmittel Praxis | 11. Januar 2011

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 blickt die Metro Group nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Eckhard Cordes zurück. Der Umsatz der Gruppe stieg um 2,6 Prozent auf 67,3 Mrd. Euro; der Umsatz in Deutschland erreichte das Vorjahresniveau.

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„Wir haben unser Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 konsequent vorangetrieben. Damit haben wir auch die Basis für die Beschleunigung der internationalen Expansion gelegt", sagte Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender, heute bei der Vorstellung der Zahlen. Er bekräftigte die EBIT-Prognose vor Sonderfaktoren von 2,3 Mrd. Euro, „dies wäre ein Rekordergebnis."

Der Umsatz von Real legte 2010 um 1,8 Prozent auf 11,5 Mrd. Euro zu (in Landeswährung: +0,2 Prozent). Auch auf vergleichbarer Fläche wurde ein Zuwachs erzielt. Im 4. Quartal sei der Umsatz trotz der schwierigen Witterungsbedingungen um 1,2 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro (in Landeswährung: 0 Prozent) gestiegen. Die Düsseldorfer sprechen von einer erfolgreichen Repositionierung: Der flächenbereinigte Umsatz lag über dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzentwicklung des 4. Quartals übertraf das Niveau der ersten neun Monate. Auf vergleichbarer Fläche stieg der Umsatz auch aufgrund eines weiterhin guten Geschäfts mit Nicht-Lebensmitteln deutlich, heißt es aus Düsseldorf. In Osteuropa schwächelt Real in Rumänien, während Russland und die Türkei sich positiv entwickelten.

Der Umsatz von Metro Cash & Carry stieg im Gesamtjahr 2010 um 1,6 Prozent auf 31,1 Mrd. Euro (in Landeswährung: -0,6 Prozent). Flächenbereinigt sank der Umsatz um 1,7 Prozent. Im 4. Quartal stieg der Umsatz um 2,1 Prozent (in Landeswährung: 0 Prozent) und entwickelte sich, so Metro, trotz schwieriger Witterungsbedingungen in weiten Teilen Europas, auch auf vergleichbarer Fläche, besser als in den ersten neun Monaten.

In Deutschland ging der Umsatz im Gesamtjahr 2010 im Wesentlichen aufgrund der gezielten Reduzierung des Geschäfts mit Tabakwaren und Telefonkarten zurück. „Ohne diese margenschwachen Warengruppen und auf vergleichbarer Fläche entwickelte sich der Umsatz positiv", heißt es aus Düsseldorf. Im 4. Quartal lag der flächenbereinigte Umsatz ohne Tabakwaren und Telefonkarten auf dem Niveau der ersten neun Monate. Besonders erfreulich hätten sich die so genannten Fokussortimente Obst und Gemüse sowie Frischfisch und -fleisch entwickelt.