Oettinger Getränke hat einen Sozialplan für die Beschäftigten am Standort Braunschweig vereinbart. Etwa 140 Mitarbeiter, die von der Verlagerung der Bierproduktion betroffen sind, wechseln ab Januar in eine Transfergesellschaft und erhalten Ausgleichszahlungen. Das teilte das Unternehmen mit.
Nur rund zehn Mitarbeiter bleiben in Braunschweig zurück
Oettinger hatte zuvor angekündigt, die Bierproduktion in Braunschweig einzustellen. Die Produktion wird an die Standorte Oettingen und Mönchengladbach verlagert. Lediglich Teile der Logistik sowie die Materialwirtschaft mit rund zehn Mitarbeitern bleiben den Angaben zufolge in Braunschweig bestehen. Als Gründe für die Schließung nannte das Unternehmen unter anderem sinkende Absätze und veraltete Technik am Standort in Niedersachsen.
Ursrünglich sollte die Brauerei in Braunschweig im Frühjahr 2026 geschlossen werden. Später wurde dieser Termin auf Ende 2025 vorgezogen. Nun kehrte Oettinger zum ursprünglichen Zeitplan zurück, spricht aber von einem schleichenden Prozess.