Brauereistandort Oettinger schließt Sozialplan für Braunschweig ab

Oettinger Getränke, als Brauerei Oettinger bekannt, hat einen Sozialplan für 140 Mitarbeiter in Braunschweig vereinbart. Ab Januar wechseln die Beschäftigten in eine Transfergesellschaft. Die Bierproduktion wird an andere Standorte verlagert.

Montag, 22. Dezember 2025, 09:46 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Das Ende der Bierproduktion in Braunschweig stand schon länger fest.
Jetzt verkündet die Oettinger Brauerei eine Einigung, die zumindest Gewissheit für die betroffenen Mitarbeiter bringt.
Bildquelle: Oettinger Getränke

Oettinger Getränke hat einen Sozialplan für die Beschäftigten am Standort Braunschweig vereinbart. Etwa 140 Mitarbeiter, die von der Verlagerung der Bierproduktion betroffen sind, wechseln ab Januar in eine Transfergesellschaft und erhalten Ausgleichszahlungen. Das teilte das Unternehmen mit. 

Nur rund zehn Mitarbeiter bleiben in Braunschweig zurück

Oettinger hatte zuvor angekündigt, die Bierproduktion in Braunschweig einzustellen. Die Produktion wird an die Standorte Oettingen und Mönchengladbach verlagert. Lediglich Teile der Logistik sowie die Materialwirtschaft mit rund zehn Mitarbeitern bleiben den Angaben zufolge in Braunschweig bestehen. Als Gründe für die Schließung nannte das Unternehmen unter anderem sinkende Absätze und veraltete Technik am Standort in Niedersachsen.

Ursrünglich sollte die Brauerei in Braunschweig im Frühjahr 2026 geschlossen werden. Später wurde dieser Termin auf Ende 2025 vorgezogen. Nun kehrte Oettinger zum ursprünglichen Zeitplan zurück, spricht aber von einem schleichenden Prozess.  

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