bis 2022 recycelbar oder wiederverwendbar sein und bis 2030 aus recyceltem oder erneuerbarem Material bestehen. In diesem Zusammenhang führt das Handelsunternehmen warengruppenübergreifend eine Reihe neuer Verpackungslösungen ein. So wird Skona, die ICA-eigene WPR-Marke, von Februar 2019 an verstärkt in Verpackungen aus Zuckerrohr angeboten. In der Obst- und Gemüseabteilung wird ein großer Teil der Trays aus Papier oder recyceltem Kunststoff bestehen, die Verpackungen für Fleisch- und Wurstwaren werden einen größeren Papieranteil haben. Außerdem wird auf einige ICA-Säfte, Smoothies und Shots in Zukunft Pfand erhoben. Die neue Strategie betrifft die gesamte ICA-Gruppe in Schweden und den baltischen Ländern. "Wir müssen Kunststoff reduzieren und prüfen, welche Art von Kunststoff wir verwenden. Das fordert uns als Unternehmen auf, neue innovative Verpackungslösungen zu entwickeln", sagt Kerstin Lindvall, Nachhaltigkeitsdirektorin der ICA-Gruppe. "Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Verpackungen dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Mit Skinpack etwa haben wir bei Fleisch trotz einem geringeren Anteil an Kunststoff die Haltbarkeit verbessert und die Verluste um mehr als 40 Prozent reduziert", sagt Lindvall.
Schwedens ICA lässt Einwegartikel aus Kunststoff auslaufen
Die schwedische Handelsgruppe ICA will bis 2020 soll Einweggeschirr wie Becher, Besteck, Strohhalme und Deckel aus Kunststoff aus ihren Regalen verbannen und durch solche aus Papier oder anderen biologischen Materialien ersetzen. Auch bei den ICA-eigenen Produkten sollen die Lebensmittelverpackungen ...