Aldi Dänemark braucht Stütze aus Deutschland

Aldi Danmark hat aus Deutschland 200 Millionen dänische Kronen (ca. 27 Mio. Euro) erhalten, um die Geschäfte des in Dänemark schwächelnden Discounters zu beleben, berichtet die dänische Boulevardzeitung B.T.. Aldi Denmark habe demnach letztes Jahr 32 Geschäfte schließen müssen. Die Geldspritze ...

Dienstag, 14. August 2018, 08:40 Uhr
Reiner Mihr

aus Deutschland soll verwendet werden, um 150 der insgesamt 190 Läden der Kette an andere Standorte umzusiedeln oder zu erweitern. Trotz jahrelanger Erfahrung auf dem dänischen Markt liegt der Marktanteil von Aldi Danmark bei nur drei bis vier Prozent. In 2017 verzeichnete Aldi Danmark ein Defizit von 326 Millionen dänische Kronen (ca. 44 Mio. Euro). "Wir müssen 150 Läden umsiedeln oder erweitern. Entweder ist der Standort falsch oder der Verkaufsbereich ist zu klein", zitiert das Blatt Finn Tang, den Generaldirektor von Aldi Dänemark. Gleichzeitig erklärte er, dass die Möglichkeit besteht, mehr Gelder zu erhalten, wenn dies notwendig sein sollte. Aldi Danmark steht unter massivem Konkurrenzdruck des im Lande führenden Discounters Netto, der über 450 Geschäfte hat.