Aldi weitet Lieferservice in den USA aus

Aldi will in den USA verstärkt Produkte ausliefern. Im vergangenen Jahr hatte der Discounter eine Partnerschaft mit dem Lebensmittel-Lieferdienst Instacart geschlossen. Der Lieferservice, der bisher nur allerdings in einigen wenigen Märkten angeboten wird, soll nun - wie Jason Hart, CEO von Aldi USA ...

Samstag, 11. August 2018, 11:25 Uhr
Reiner Mihr

am Mittwoch in einem Interview bekanntgab, auf alle Standorte in den Vereinigten Staaten ausgeweitet werden. Die ersten Ergebnisse sollen sehr positiv sein, wird Hart vom „Business-Insider“ zitiert. Aldi plane auch, den sogenannten „Curbside Pickup“. , Kunden, die Lebensmittel online kaufen, können die Bestellungen vor Ort in den Geschäften abholen. Mitarbeiter laden die verpackten Artikel dann in ihre Autos. "Curbside Pickup ist etwas, das wir gerade erst andenken", sagte Hart. Wann der Service beginnen soll, teilte er nicht mit. Aldis Investitionen in die Lieferung und Abholung von Lebensmitteln wird durch die starke Konkurrenz von Walmart, Kroger und Amazon beim Online-Einkauf von Lebensmitteln angetrieben. Walmart plant, bis Ende 2018 Lebensmittel aus mehr als 800 Geschäften zu liefern. Darüber hinaus bietet Walmart die Möglichkeit, Bestellungen von über 1.500 Standorten im Land abzuholen. Kröger liefert Lebensmittel aus fast 900 Geschäften und plant, seinen Curbside Pickup noch dieses Jahr von derzeit ungefähr 1.100 Standorten um weitere 500 zu ergänzen. Amazon ist momentan dabei, die Lieferung von Lebensmitteln aus den Whole Foods-Geschäften in den USA auszuliefern und gab diese Woche bekannt, dass der Curbside Pickup ab dem Zeitpunkt der Online-Bestellung in ausgewählten Geschäften in nur 30 Minuten verfügbar sein soll.