Rewe Group Investitionen zahlen sich aus

Lebensmittelpraxis | 04. April 2014

Die Rewe Group hat 2013 den Gesamtaußenumsatz um 2,9 Prozent auf 50,6 Mrd. Euro gesteigert. Zu dieser Entwicklung trug das Inlandsgeschäft mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 36,2 Mrd. Euro bei. Die Umsätze der Auslandsaktivitäten in zwölf Ländern wuchsen ebenfalls um 2,9 Prozent auf 14,4 Mrd. Euro.

Anzeige

Hohe Investitionen in die Märkte, in die organische Expansion des Vertriebsnetzes und in neue Vertriebskonzepte, nannte Vorstandsvorsitzender Alain Caparros als Basis des Erfolges. Das Investitionsvolumen betrug 2013 rund 1,4 Mrd. Euro, und für 2014 sind 1,6 Mrd,. Euro vorgesehen. Stärkste Wachstumstreiber der Rewe Group war erneut das nationale und internationale Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäft (plus 6,2 Prozent auf 11,3 Mrd. Euro) wobei die überproportionale Entwicklung der Rewe-Märkte in Deutschland hervorgehoben wird. Die selbstständigen Rewe-Kaufleute (ohne Rewe Dortmund) trugen hier mit einem Umsatzplus von 9,3 Prozent auf 10,8,3 Mrd. Euro dazu bei. Ebenso seien die Sektionen Vollsortiment International und Discount International mit einem Plus von jeweils mehr als 3 Prozent weiter auf Kurs.

Auf einem guten Weg seien innovative Vertriebsformate wie Temma, Rewe to go und das E-Commerce-Geschäft mit Rewe Online. Insbesondere über das Online-Geschäft sollen neue Geschäftsmodelle forciert werden. Die Zahl der in Deutschland und zwölf weiteren europäischen Ländern belieferten Märkte wuchs um 2,2 Prozent auf 14.888 (2012: 14.566). In Deutschland legte das Filialnetz um 2,5 Prozent auf 10.121 Märkte (2012: 9.870) zu.

Die 2.200 Penny-Filialen steigerten den Umsatz, bereinigt um die planmäßigen Schließungen, im Jahr 2013 um 3,3 Prozent (nominal 0,6 Prozent) auf 6,8 Mrd. Euro. Damit liege das Discountformat laut Caparros im Hinblick auf den für 2016 angepeilten Turnaround im Plan und über dem von der GfK ermittelten durchschnittlichen Wachstum der Discounter von 3,2 Prozent. Bis Ende vergangenen Jahres wurden 1.444 Filialen auf das neue Konzept umgestellt. In diesem Jahr sind weitere 440 Umbauten geplant. Im Hinblick auf die Sortimente gehen laut Unternehmen von den neu eingeführten Eigenmarken Penny, Mühlenhof, Today und Penny to go starke Impulse aus. Zugleich entwickelt sich aber auch das Geschäft mit Markenartikeln ausgezeichnet.