Neuer Höchststand Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln steigt auf Rekordhoch

Die Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland hat 2025 einen Rekordwert erreicht. Seit 2019 stieg die Menge um fast 50 Prozent, der Produktionswert hat sich sogar mehr als verdoppelt. Das deutet auf kräftig gestiegene Preise hin.

Dienstag, 03. November 2026, 14:35 Uhr
Manuel Glasfort
Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich wachsender Beliebtheit, entsprechend wächst die Produktion hierzulande. Bildquelle: Lebensmittel Praxis (Mit Unterstützung von KI)

Die Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin D, Magnesium oder Calcium in Deutschland hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stellten Unternehmen hierzulande rund 241.000 Tonnen her – 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr und 48,4 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Noch deutlicher fiel der Anstieg beim Wert der produzierten Ware aus. Dieser kletterte den Angaben zufolge um 12,6 Prozent auf gut 2,08 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 2019 hat sich der Produktionswert damit mehr als verdoppelt. Dass der Wert erheblich stärker wuchs als die Menge, deutet auf gestiegene Preise hin.

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Auch die Zahl der Hersteller nahm zu. Im Jahr 2025 produzierten laut dem Statistischen Bundesamt 72 Unternehmen Nahrungsergänzungsmittel – nach 64 im Vorjahr und 52 im Jahr 2019. Erfasst werden dabei Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten.

Zu den Nahrungsergänzungsmitteln zählt das Statistische Bundesamt unterschiedliche Produkte wie Calcium- oder Magnesium-Brausetabletten, Johanniskrautdragees, eiweißhaltige Trinknahrung sowie Kieselerde- oder Zink-Hefe-Kapseln. Die Behörde erfasst diese Produktgruppe seit dem Jahr 2019 gesondert in ihrer Produktionsstatistik. Der angegebene Produktionswert basiert auf den Verkaufspreisen ab Werk und enthält keine Umsatzsteuer, Verbrauchssteuer oder gesondert berechnete Frachtkosten.