Tiefkühllogistik DHL und Iglo verlängern Logistikpartnerschaft um fünf Jahre

DHL Supply Chain bleibt für Lagerung und Transport der Iglo-Produkte in Deutschland verantwortlich. Die beiden Unternehmen arbeiten seit mehr als 25 Jahren zusammen. Künftig sollen alternative Antriebe die CO₂-Emissionen in der Transportlogistik senken.

Mittwoch, 25. März 2026, 12:42 Uhr
Theresa Kalmer
Vom Feld ins Tiefkühlregal: DHL transportiert den Iglo-Spinat bundesweit – zentral gesteuert aus Reken. Bildquelle: DHL

DHL Supply Chain und Iglo haben ihre Logistikpartnerschaft um weitere fünf Jahre verlängert. DHL bleibt damit für das zentrale Tiefkühllager und die Werkslogistik am Iglo-Standort Reken in Westfalen sowie für die gesamte Transportlogistik des Tiefkühlkostherstellers verantwortlich. Das teilte DHL Supply Chain mit.

Von dem Standort in Reken aus verteilt DHL nach eigenen Angaben den Großteil der Iglo-Produkte für den deutschen Markt an Supermärkte und andere Handelspartner. DHL verantwortet dort seit 2021 exklusiv die Werkslogistik des zentralen Tiefkühllagers. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen besteht den Angaben zufolge seit mehr als 25 Jahren. Begonnen hatte sie mit Transport- und Distributionsaufgaben in Mannheim, bevor sie schrittweise zu einem umfassenden Logistiknetzwerk ausgebaut wurde.

„DHL ist für uns seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner mit hoher Servicequalität“, zitierte Iglo den Vorsitzenden seiner Geschäftsführung, Volker Büttel, in der Mitteilung. Die Fortsetzung der Zusammenarbeit sei „ein logischer Schritt“, um die Logistikprozesse weiterzuentwickeln.

DHL setzt auf Elektro-Trailer und Biodiesel für Iglo-Transporte

Im Bereich Transport setzt DHL nach eigenen Angaben auf alternative Antriebstechnologien, um die CO₂-Emissionen für Iglo zu senken. Dazu gehören laut der Mitteilung unter anderem elektrisch betriebene Trailer sowie Lkw, die mit Flüssiggas oder dem Biodiesel HVO100 fahren. „So können wir die CO₂-Emissionen reduzieren, gestalten die Transportlogistik gemeinsam neu und machen sie zukunftsfähig“, sagte Markus Schade, bei DHL Supply Chain verantwortlich für den Bereich Transport in Deutschland und der Alpenregion.

Beide Unternehmen wollen die Logistikprozesse laut der Mitteilung weiter optimieren, um Lieferketten effizienter zu gestalten und Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

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