Rewe Glocken-Vorkassenbäckereien aufgegeben

Rewe will sich bis 2020 von ihren verbliebenen 110 Glocken-Vorkassenbäckereien trennen und sich mehr auf den SB-Bereich konzentrieren. Die Shops sollen an regionale Betreiber abgegeben werden.

Donnerstag, 01. August 2019, 10:28 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Dominik Scheid

Wie Konkurrent Edeka hat Rewe Probleme, das Geschäft wirtschaftlich zu betreiben. Ein Grund dafür sind offenbar hohe Personalkosten. An einem eigenen Bäcker im SB-Bereich will die Rewe jedoch festhalten. Aktuell leidet Wettbewerber Aldi unter der Pleite der Bäckereigruppe Kronenbrot, die bei dem Discounter zum Teil für leere Regale sorgt.

Nach Angaben der Rewe laufen gegenwärtig Gespräche mit regionalen Bäckereien, die den Betrieb übernehmen sollen. Die betroffenen Filialen liegen überwiegend im Rhein-Main-Gebiet, aber auch in Rheinland-Pfalz und Bayern.

Die Trennung vom Shop-Geschäft wird auch Auswirkungen auf die Beschäftigten der Glocken-Bäckerei am Standort Frankfurt haben. Ein Rewe-Sprecher betont jedoch: „Im Rahmen dieser Betriebsübergänge geht kein einziger Arbeitsplatz verloren; alle Arbeitsverträge der Backshop-Mitarbeiter gehen grundsätzlich mit sämtlichen Rechten und Pflichten auf die jeweiligen neuen Betreiber über.“

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