Brauerei-Umbau Bitburger strafft Strukturen in Marketing und Vertrieb

Die Bitburger Braugruppe will Strukturen in Marketing und Vertrieb verschlanken. Gleichzeitig stockt die Brauerei in Technik und IT auf. Ziel sind schnellere Reaktionen auf Marktveränderungen. 

Mittwoch, 04. November 2026, 11:45 Uhr
Manuel Glasfort
Die Bitburger-Braugruppe strafft ihre Struktur in Marketing und Vertrieb. Bildquelle: Bitburger Braugruppe

Die Bitburger Braugruppe will Teile ihrer Organisation umbauen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben den Abbau von Führungsebenen im Marketing und Vertrieb. Zugleich will die Brauerei die Bereiche Technik und IT personell verstärken.

Die Braugruppe will Marketingkompetenzen stärker bündeln und Shared-Service-Aufgaben zusammenführen, die bisher auf verschiedene Abteilungen verteilt waren. Im Vertrieb sollen überarbeitete Strukturen und der Wegfall von Führungsebenen für mehr Effizienz sorgen. Das Unternehmen will damit Entscheidungswege verkürzen und flexibler auf Marktveränderungen reagieren.

„Unsere über viele Jahre gewachsene Organisation umfasst heute verschiedene Führungs- und Zwischenebenen, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr überall gerecht werden“, zitierte das Unternehmen Sebastian Ellies. Er ist Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing bei Bitburger. „In einem Markt, der sich rasant verändert, müssen wir Entscheidungen schneller treffen, Kompetenzen gezielter zusammenführen und Innovationen passgenau vorantreiben“, heißt es weiter.

Bitburger verschlankt Strukturen und stärkt Technik

Mit dem Umbau will Bitburger die Strukturen in Marketing und Vertrieb verschlanken, Abläufe vereinfachen und Verantwortlichkeiten klarer zuordnen. Den Angaben zufolge soll dies schnellere Entscheidungen und eine effizientere Zusammenarbeit ermöglichen. Die Bereiche Technik und IT will das Unternehmen personell stärken, um den dort in den vergangenen Jahren hinzugekommenen Aufgaben gerecht zu werden.

Eine stärkere datengetriebene Analyse von Produkt- und Gebindeentwicklungen sowie eine schnelle technische Umsetzbarkeit sollen es dem Unternehmen ermöglichen, zeitnah auf Markt- und Kundenentwicklungen zu reagieren, so Ellies. 

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